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Sommerpreis der Steher

Heidenau. Am 16. Juni wird auf der Radrennbahn Heidenau nicht nur der Sommerpreis der Steher als Saison-Höhepunkt, sondern auch erstmals der Hochrad-Cup ausgetragen.

Romy Ruschke aus Weinböhla (li.) tritt auf dem Hochrad kräftig in die Pedale.

Romy Ruschke aus Weinböhla (li.) tritt auf dem Hochrad kräftig in die Pedale.

Bild: Steffen Stiller, Verein Velocium Weinböhla

Profi-Radsportler aus dem In- und Ausland im Windschatten von Schrittmachern auf im thüringischen Suhl gefertigten DDR-AWO-Maschinen im Positionskampf sowie Rennen auf historischen Hochrädern - das kann das Publikum am 16. Juni auf der Radrennbahn Heidenau erleben. Um 14 Uhr startet auf dem Betonoval am Sportforum der Internationale Sommerpreis der Steher. Dieser steht im Zeichen von 100 Jahre Stadtrecht Heidenau, das die Elbestadt in diesem Jahr begeht. Dazu reisen Starter aus Belgien, Frankreich, Tschechien und den Niederlanden an und werden über dreimal 20 Kilometer (80 Runden) in Heidenau in die Pedale treten. Besucher dürfen besonders gespannt sein, wie das lokale Gespann André Hagen und Tempogeber Udo Becker vom gastgebenden SSV Heidenau abschneidet.

Große Attraktion zwischen den Läufen der Stehergespanne sind Wettbewerbe bzw. Rennen auf dem Hochrad. Diese werden erstmals und als offizieller Deutschland-Cup vom Verein Velocium Weinböhla (Landkreis Meißen) ausgetragen. Dabei präsentieren sich Anhänger der Hochrad-Szene nicht nur mit ihren historischen Vehikeln, sondern treten ebenfalls kräftig in die Pedale. Sie fahren mit ihren Hochrädern in kleinen Gruppen über mehrere Runden und bestimmen nach Vorläufen im Finale den Sieger. 

Wer selbst ein Hochrad besitzt und teilnehmen möchte, kann seinen Start unter info@velocium-weinboehla.de anmelden. Zudem präsentieren die Akteure um Steffen Stiller vom Weinböhlaer Fahrradmuseum Velocium mit ihren Spezialrädern Fahrradgeschichte. Die Dresdner Artistenschule liefert mit ihren Akrobaten einen Showteil.


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