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Für mehr Sicherheit - Mit dem Fahrrad forschen

Landkreis OSL. Mehr Sicherheit: Mit einem Forschungsprojekt kann jetzt der Abstand zwischen Radfahrern und überholenden Autos gemessen werden.
Das Projekt »Zu nah? – Mit Abstand mehr Sicherheit!« des Innovation Hub 13 möchte gemeinsam mit Bürgern den Dialog über mehr Sicherheit auf Brandenburgs Straßen verstärken und erweitern.

Das Projekt »Zu nah? – Mit Abstand mehr Sicherheit!« des Innovation Hub 13 möchte gemeinsam mit Bürgern den Dialog über mehr Sicherheit auf Brandenburgs Straßen verstärken und erweitern.

Bild: unsplash

Laut Straßenverkehrsordnung gilt für PKWs und LKWs beim Überholen von Fahrradfahrenden ein Mindestabstand von anderthalb Metern (innerorts) bzw. zwei Metern (außerorts). Allerdings zeigt die Realität häufig ein anderes Bild: Durch einen zu geringen Überholabstand werden Radfahrende bedrängt und es kann und kommt vermehrt zu Unfällen. Studien zeigen zudem, dass das Fahrrad – aus Angst im Straßenverkehr gefährdet zu werden – häufig gar nicht erst genutzt wird.
Beim Forschungsprojekt »Zu nah? – Mit Abstand mehr Sicherheit!« können Teilnehmende mithilfe des an Fahrrädern installierten »OpenBikeSensor« den Überholabstand zwischen sich und überholenden Autos selbst messen und somit helfen, eine objektive und wichtige Datensammlung zu erstellen. Der OpenBikeSensor ist ein von Bürgern ehrenamtlich entwickeltes Open Source-Projekt. Mit einem GPS-Modul und Ultraschall-Sensor versehen, wird bei Überholvorgängen der genaue Ort ermittelt, der jeweilige Abstand rechts und links gemessen und auf der im Sensor eingebauten SD-Karte gespeichert.
Jede interessierte Person kann mitmachen und sich ab sofort anmelden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle wichtigen Informationen zum Projekt und die Möglichkeit zur Anmeldung bietet die Website: www.innohub13.de/wir-forschen/zu-nah.


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