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Jürgen Weser

Finsterwalder Marktplatz wird zum Beach-Cup-Eldorado

Finsterwalde. Am 12. und 13. August treffen 80 Mannschaften aus der gesamten Bundesrepublik auf vier Spielfeldern zum Beach-Volleyball aufeinander.Organisator Lars Jäpel hofft auf ein gutes Turnier mit Volkssportcharakter und bester Unterhaltung für die Zuschauer.
Lars Jäpel zeigt beim Pressegespräch das Shirt zum Beach-Cup 2023.  Foto: Weser

Lars Jäpel zeigt beim Pressegespräch das Shirt zum Beach-Cup 2023. Foto: Weser

Beach-Volleyball ist nicht nur am Meeresstrand oder im Freibad zu Hause. Mitten in der Stadt bietet Finsterwalde einmal im Jahr Strandfeeling beim Sparkassen Beach-Cup. Bereits zum elften Mal will das Event am 12. und 13. August auf den Marktplatz locken. Zur Eröffnung werden die Finsterwalder Sänger ein Loblied auf den Beach-Cup singen. Die Vorbereitungen auf das Event sind bestens eingespielt und laufen nach Plan, wissen René Stolpe von der Beach-Cup Sparkassencrew und Lars Jäpel als sportlicher Leiter des Beach-Cup mit seinem Team »Taifuns«. Jeweils vierzig Teams im Zweier-Turnier am Sonnabend und beim Viererturnier am Sonntag werden um Punkte und Siege kämpfen. Vorher will Jens Conrad mit seiner Firma Garten- und Landschaftsbau 50 Tonnen Sand für die vier Felder und 20 Tonnen für die Kinderspieloase am Freitag in Rekordzeit aufbringen. Ohne ihn ist die Verwandlung des Marktplatzes in ein Beach-Cup Eldorado von Beginn an nicht denkbar.

»Die Teilnehmerlisten sind ausgebucht«, weiß Lars Jäpel. Stolz ist er, dass sich Finsterwalde in der Beach-Cup Szene bundesweit einen guten Ruf erworben hat. So baggern und schmettern auch in diesem Jahr wieder Mannschaften zum Beispiel aus Berlin, Leipzig, Dresden und aus der Partnerstadt Eppelborn gemeinsam mit Beach-Cup Teams aus Brandenburg und Elbe-Elster. Einheimische Mannschaften wollen sich gut gegen starke Gegnerschaft schlagen. Niklas Krolow und Benjamin Krackey aus Elsterwerda schafften das im vorigen Jahr und holten den umjubelten Sieg. Tina Varga war der Engel im Finsterwalder Vierer-Team »Fünf Bengel und ein Engel« und schmetterte sich im Vierer-Team bis ins Finale. »Für mich ist vor allem ein gutes und erfolgreiches Turnier mit viel Spaß für alle wichtig«, hat Organisator Lars Jäpel den Blick auf ein volkssportliches Volksfest, das für Zuschauer beste Unterhaltung bietet.

Die Tribüne und die Plätze rund um den Markt locken wie in den vergangenen Jahren. Für Stimmung wird das Percussion-Ensemble »Weberknechte« der Kreismusikschule sorgen. Auch für beste Versorgung zum Beispiel vom Finsterwalder Brauhaus ist gesorgt, das Physio-Forum Finsterwalde betreut die Spieler. »Etwa vierzig Helfer vor Ort sind für den sportlichen Ablauf des Turniers zuständig«, so Lars Jäpel. Alle Ergebnisse und Tabellenstände kann der Zuschauer sofort auf dem Handy oder Tablet abrufen.

Zu den Fans des Beach-Cup Events gehört auch Bürgermeister Jörg Gampe, der sich über so Werbung für die Sängerstadt als Beach-Volleyball Hochburg freut. Der Sand spielt übrigens auch nach dem Turnier eine wichtige Rolle. Er wird auch dem Beach-Platz in Crinitz zugutekommen, verrät René Stolpe. Am Montagnachmittag nach dem Turnier wird der Marktplatz wieder sein gewohntes Gesicht zeigen.


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