Sandro Paufler

Schneller als geplant: Straße zwischen Weifa und Neuschirgiswalde wieder befahrbar

Steinigtwolmsdorf. Nicht erst im September 2024, sondern schon diesen Winter kann die Kreisstraße wieder benutzt werden. Eine wichtige Entscheidung der Baufirma hat es möglich gemacht.
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Freie Fahrt gilt wieder auf der Kreisstraße zwischen Weifa und Neuschirgiswalde.

Freie Fahrt gilt wieder auf der Kreisstraße zwischen Weifa und Neuschirgiswalde.

Foto: Sandro Paufler

Wie das Landratsamt Bautzen bestätigt, ist die Kreisstraße zwischen Neuschirgiswalde und Weifa seit dem 1. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten sind zum Großteil abgeschlossen - und das über ein halbes Jahr eher, als ursprünglich geplant war.

 

Warum konnte die Baustelle so früh fertiggestellt werden?

 

Grundsätzlich war die Baumaßnahme in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt umfasste die circa 700 Meter lange Strecke zwischen Ortsausgang Weifa und dem Beginn des Waldes in Richtung Neuschirgiswalde. Dieser Abschnitt konnte in diesem Jahr komplett ausgebaut und fertiggestellt werden.

Nach den Plänen des Landratsamtes war vorgesehen, die Kreisstraße temporär über den Winter wieder für den Verkehr freizugeben. Nur so konnten die Verantwortlichen gewährleisten, dass der Winterdienst in Neuschirgiswalde seiner Arbeit nachgehen kann.

Im Frühjahr 2024 sollte die Straße wieder gesperrt werden und der zweite Bauabschnitt beginnen. Dabei sollte der 713 Meter lange Kreisstraßenabschnitt vom Beginn des Waldes bis zum Ortseingang Neuschirgiswalde bis September 2024 realisiert werden.

 

Mehr Bauarbeiter und Maschinen eingesetzt

 

Doch die ausführende Baufirma STL Bau GmbH schlug während der Bauzeit vor, beide Bauabschnitte zusammenzufassen und die Baustelle mit mehr Arbeitern sowie Maschinen zu besetzen. Dadurch konnte sich die Bauzeit wesentlich verkürzen.

Im Zuge der kompletten Fertigstellung geht es nun darum, im Frühjahr 2024 Restarbeiten wie die Anpassung von Randbereichen, Markierungsarbeiten oder Landschaftsbauarbeiten durchzuführen. Eine Vollsperrung ist nicht mehr notwendig.

Das Landratsamt schätzt die Gesamtkosten der Baumaßnahme auf 2,68 Millionen Euro ein. Das Vorhaben wurde zu 50 Prozent durch den Freistaat Sachsen gefördert.


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