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kun/spa/pm

Neues Dach für größte Dorfkirche Cunewalde

Cunewalde. Vielmals wurde das Dach an Deutschlands größter Dorfkirche an mehreren Stellen repariert. Nun führt kein Weg mehr an einer Neueindeckung vorbei. Voraussichtlich bis März 2024 werden die Bauarbeiten andauern.  

In Deutschlands größter evangelischen Dorfkirche gehören die Sicherungsnetze im Inneren, die eventuell losen Stuck fangen sollen, bevor er zu Boden stürzt, fast schon zum gewohnten Bild. Doch bevor der Stuck repariert werden kann, muss erst das Dach des Kirchenschiffes saniert werden.

 

Fertigstellung erst 2024 geplant

 

Mit einer einfachen Reparatur einzelner Stellen konnte die Lebenszeit der aktuellen Bedeckung immer wieder verlängert werden. Nun führt an einer Neueindeckung des kompletten Daches kein Weg mehr vorbei. Dass dies in der aktuellen Zeit und in den benötigten Dimensionen des Materials eine sehr große Herausforderung darstellt, verwundert nicht. Doch die Kirchengemeinde Cunewalde hat Dank zahlreicher Unterstützer und der unermüdlichen Suche nach Fördermöglichkeiten nun endlich die Möglichkeit erhalten, diese Baumaßnahme in Angriff zu nehmen.Seit Ende September dieses Jahres und bis voraussichtlich März 2024 wird das Kirchendach saniert.

Die ersten Handwerker haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Bis in den nächsten März hinein soll zunächst das alte Dach entfernt sein und die Unterkonstruktion errichtet werden. Danach muss die Baustelle bis zum Herbst 2023 ruhen, um dem Artenschutz gerecht zu werden und die im Kirchendach wohnhaften Fledermäuse nicht zu stören. Im Herbst 2023 soll dann die Neueindeckung erfolgen. Während der Ruhepause wird das Gerüst nach aktuellem Stand aber stehen bleiben.

 

Gottesdienste bleiben in der Kirche

 

Gleichzeitig mit dem Dach werden auch die Fenster im Kirchenschiff saniert. Die Baumaßnahmen werden die Kirchgemeinde 546.000 Euro kosten. Knapp die Hälfte wird durch das sächsische Landesamt für Denkmalpflege gefördert. Auch die evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsen übernimmt etwa ein Drittel der Baukosten. Der Rest wird durch Eigenmittel der Kirchgemeinde und mit der Unterstützung des Fördervereins Dorfkirche Cunewalde e.V. finanziert.

Während der Anlieferung von Material kann es zu Einschränkungen im direkten Umfeld der Kirche kommen. Die Gottesdienste finden aber wie gewohnt in der Kirche statt. Neues Dach für größte Dorfkirche Bauarbeiten an Cunewalder Kirche haben begonnen


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