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Abitur mit Abstand

Nach zwölf Jahren bekamen Schülerinnen und Schüler ihre Reifezeugnisse. Diesmal war aber alles ein wenig anders.
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Ein besonderer Jahrgang: Abitur 2020. Foto:cjw

Ein besonderer Jahrgang: Abitur 2020. Foto:cjw

Alle Schulen mussten sich etwas einfallen lassen und ein Hygienekonzept vorlegen. Überall gab es dennoch feierliche Zeugnisübergaben. Am Elsterschloss-Gymnasium bekränzten Mutti oder Vati die stolzen Absolventen, das Berufliche Gymnasium Falkenberg übergab die Zeugnisse auf dem ehemaligen Flugplatz und am Sängerstadt-Gymnasium gab es für die 81 erfolgreichen Absolventen vier getrennte Zeugnisausgaben in der Aula. Am Herzberger Philipp-Melanchthon-Gymnasium fanden am letzten Sonnabend drei gesonderte Zeugnisübergabe statt. »Das Abitur 2020 an unserer Schule ist mit dem heutigen Tag Geschichte«, so Sängerstadt-Schulleiter Harald Brunn vor den Abiturientinnen und Abiturienten bei der Übergabe der Reifezeugnisse, »und es endet als eine ganz besondere Geschichte«. Einmal wegen Corona und der besonderen Bedingungen für die Abiturprüfungen und vor allem wegen der erreichten Ergebnisse. In den letzten vierzehn Jahren an dieser Schule könne er sich an kein besseres Gesamtresultat erinnern, so Brunn. An 86 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs konnte die Zulassung zur Abiturprüfung vergeben werden und 81 haben das Ziel erreicht. Das Prädikat »besonderer Jahrgang« gab es wegen der Gesamtergebnisse. 29 Schülerinnen und Schüler haben die Reifeprüfung mit einem Gesamtdurchschnitt der Note 1,5 oder besser erreicht. Das Sahnehäubchen: acht (!) junge Frauen und Männer dürfen über die Traumnote 1,0 auf dem Abi-Zeugnis stolz sein. Tim Vogel, Jannik Neundorf, Isabel Möbus, Ladina Throne, Marie Hauke, Sophie Weinert, Lisa Florentine Steiniger und Adam Ratica.