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Titans kassieren herbe Niederlage im Kellerduell

Auch im wichtigen Kellerduell lassen die Dresden Titans wichtige Punkte liegen. Gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen mussten sich die Sachsen jetzt vor 1154 Zuschauern in der Margon Arena mit 88:100 (50:52) geschlagen geben. Somit bleiben Dresdens Basketballer auch nach dem zwölften Spieltag Schlusslicht der 2. Basketball-Bundesliga ProA.
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Bereits vor dem Spiel gab es eine Hiobsbotschaft für Mannschaft und Fans. Titans-Center Jervon Pressley verletzte sich unter der Woche erneut an seinem Sprunggelenk, wodurch Head-Coach Steven Clauss in der Defense improvisieren musste. Beide „Kellerkinder“ – es traf der Letzte auf den Vorletzten der Tabelle – lieferten gerade in den ersten zehn Minuten ein Offensiv-Spektakel. Allen voran Titans-Forward Helge Baues (26 Punkte/6 Rebounds) bewies von außen ein glückliches Händchen und konnte die zwischenzeitliche 9:10-Führung durch Essens Jannik Lodders (22/10) egalisieren. Gerade von der Dreierlinie zeigten sich die Elberiesen am Sonntagnachmittag treffsicher. So war es US-Boy RJ Price (7/5 Assists), der das zweite Viertel erneut mit einem Treffer von jenseits der 6,75-Meterlinie eröffnete. Doch den „Titanen“ gelang es nicht, den Vorsprung weiter auszubauen. Auf der Gegenseite lief neben Forward Lodders vor allem das US-Duo um Aufbauspieler Ashton Moore (20/3) und Christopher Alexander (21/4 Ass.) immer mehr auf Betriebstemperatur. Letzterem gelang Mitte des zweiten Viertels sogar der Führungstreffer (38:39). Ab diesem Zeitpunkt wechselte die Führung im Minutentakt. In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie am Ersten Advent verschafften sich die Gäste aus Nordrhein-Westfalen im dritten Spielabschnitt ein kleines Punktepolster. Dazu musste Titans-Trainer Clauss seinen US-Schützling David Sturner (20/11 Reb.) frühzeitig vom Feld nehmen, da der Power Forward bereits mit vier Fouls vorbelastet war. Auch wenn der Rückstand nur sechs Punkte betrug, schafften es Dresdens Basketballer bis zum Ende nicht mehr, den Gleichstand herzustellen. Wieder einmal agierten Sturner und Co. in der Defense nicht konsequent (33:42 Rebounds) und schafften es erneut nicht, ihre Gegner auszuboxen. So hatte der Tabellenvorletzte leichtes Spiel, auch weil am Ende gleich sechs Spieler der Gäste zweistellig punkten konnten. „Wir sind sehr enttäuscht über die erneute Niederlage. Für uns war der Monat November eine entscheidende Phase der Hinrunde mit fünf direkten Gegnern im Kampf um den Klassenerhalt. Nachdem es auch heute gegen Essen nicht zu einem Sieg gereicht hat, müssen wir der Realität ins Auge schauen, dass wir aktuell unseren Ansprüchen nicht mehr gerecht werden und unser Minimalziel Klassenerhalt damit gefährdet ist“, so ein enttäuschter Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald nach der Niederlage. Hinweis: Das Spiel ist im relive im Internet abrufbar. Beste Werfer: • Dresden: Baues (26 Punkte), Sturner (20), Holt (17) • Essen: Lodders (22), Alexander (21), Moore (20) (PM/Dresden Titans)