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Carola Pönisch

Koala-Weibchen und zwei neue Geparden

Im nächsten Frühjahr wird der Dresdner Zoo ein Koala-Weibchen bekommen. Noch lebt die Kleine in Antwerpen. Schon im August ziehen zwei Geparden-Brüder aus den Niederlanden nach Dresden.

Für Iraga und Mullaya, die beiden seit 2013 im Prof. Brandes Haus lebenden Koalas, geht die "frauenlose" Zeit bald zu Ende. Im Frühjahr 2019 dürfen die beiden knuffigen Tiere auf weibliche Gesellschaft hoffen. "Im Zoo Antwerpen in Belgien gibt es ein junges Weibchen, das in ein paar Monaten von der Mutter entwöhnt wird und dann ein neues zu Hause sucht", bestätigt Zoosprecherin Kerstin Eckart. "Sowohl vom Koala-Zuchtbuchführer im Zoo Duisburg, der alle in Europa lebenden Koalas koordiniert, als auch vom internationalen Zuchtbuchführer in San Diego haben wir bereits grünes Licht bekommen, dass das am 3. Juni 2017 geborene Weibchen mit dem Namen Sydney im kommenden Frühjahr nach Dresden ziehen soll." Mit der kleinen Sydney soll dann eine eigene Dresdner Koalazucht aufgebaut werden. Wieder Leben in Geparden-Anlage Im Zoo Arnheim in den Niederlanden werden derzeit zwei noch namenlose Geparden-Brüder auf ihren Umzug nach Dresden vorbereitet. Die zwei Jahre alten Tiere sollen im August in das verwaiste Gepardengehege im Zoo Dresden einziehen. Die beiden vorherigen Insassen, Rashid und Ramzes waren 2017 gestorben. Beide wurden 16 Jahre alt – ein für diese Tierart hohes Altern. Nachdem Rashid im Februar 2017 verstorben war, musste Ramzes im Oktober letzten Jahres aufgrund fortschreitender Krankheit eingeschläfert werden. Für die beiden Neuzugänge wurde das Gehege überarbeitet, so wurde der Zaun erhöht, ein Unterstand gebaut und die Elektrik im Gepardenhaus erneuert.


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