

Zwischen Altwachwitz und der Laubegaster Straße in Niederpoyritz macht der beliebteste deutsche Radweg einen ziemlich traurigen Eindruck. Wer hier (illegal) entlang fährt, hoppelt über altes Kopfsteinplaster und Trampelpfade. Oder steigt ab und schiebt sein Rad. Oder nutzt den Elberadweg weiter, der in diesem zwei Kilometer langen Abschnitt auf die vielbefahrene Pillnitzer Landstraße geleitet wird. Was aufgrund des starken Autoverkehrs eine gefährliche Route ist – und zwar für Radler als auch Auto- und Busfahrer. Bereits 2008 übergab der ADFC eine Petition mit 2.000 Unterschriften für den Bau dieses wichtigen Elberadweges, doch getan hat sich seither nicht viel. Drei volle DIN A4-Seiten umfasst mittlerweile die Chronik der Beschlüsse, Anfragen, Verwaltungsantworten und Beschlusskontrollen zu dieser insgesamt gerade einmal knapp zwei Kilometer langen Lücke im rechtselbischen Elberadweg. Diverse Stadtratsbeschlüsse (der erste Anfang 2009), B-Pläne, Variantenuntersuchungen sowie Bürgerversammlungen später könnte nun vielleicht durch eine Bebauungsplan-Teilung Bewegung in die Angelegenheit kommen. Ziel dabei: Ein schnellerer Bau des 900 Meter langen Abschnittes von Altwachwitz bis zum Fähranleger Niederpoyritz. »Die Verwaltung muss aufhören, das Vorhaben weiter vor sich herzuschieben. Der Lückenschluss ist überfällig«, kritisiert Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden. gibt's die Chronik der Beschlüsse, Anfragen, Verwaltungsantworten und Beschlusskontrollen