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Damit der Wasserspielplatz endlich wieder Kinder erfreut

Cottbus ist chronisch verschuldet und trotz Haushaltssicherungskonzept muss in den kommenden Jahren der Gürtel enger geschnallt werden. Das bedeutet auch: Die Stadt hat immer weniger Geld zur Verfügung, um freiwillige Projekte zu fördern. Hier springt seit 2012 die Bürgerstiftung ein...

Im Buga-Jahr 1995 wurde der damalige Wasserspielplatz im Eliaspark eingerichtet und erfreute sich riesiger Beliebtheit bei den Steppkes. Doch der Zahn der Zeit nagte am Objekt und mittlerweile erfreut er niemanden mehr. „Wir machen uns für die Wiedereinrichtung des Wasserspielplatzes stark, weil er ein Stück Stadtgeschichte von Cottbus ist und viele Menschen sich wünschen, dass er wieder nutzbar wird“, sagt Peter Albert. Der Cottbuser Rechtsanwalt ist Vorstandsvoristzender der Bürgerstiftung für Cottbus & die Region und beschreibt deren Ansatz so: „Wir bündeln das bürgerschaftliche Engagement in der Region. Unsere Stifter und Spender tragen mit ihren Mitteln dazu bei, dass Projekte gefördert werden, für welche die öffentliche Hand kein Geld hat.“ Aktuell hat man 63 Stifter, die mit Beträgen ab 100 Euro ins Stiftungskapital eingezahlt haben - das beträgt aktuell rund 52.000 Euro. Projekte werden ausschließlich aus den Erträgen des Kapitals finanziert. Größter Stifter ist die Sparkasse Spree-Neiße. Um das Anliegen der Stiftung noch mehr in die Öffentlichkeit zu tragen, ist die Stiftung seit diesem Jahr offizieller Partner der Wahl zum „Cottbuser des Jahres“. Peter Albert dazu: „Die beliebte Aktion erhöht auch unseren Bekanntheitsgrad.“ Einen Wunsch hat er dann noch: „Vielleicht schaffen wir es, den Wasserspielplatz 2017 zu eröffnen.... .“


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