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Stabile Partnerschaft

Die Radeberger Exportbierbrauerei und der Radeberger Sportverein e.V. stehen auch in diesen schwierigen Zeiten zusammen.
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Auf dem Radeberger Rasen bekräftigen Brauerei-Geschäftsführer Axel Frech (l.) und Vereinschef Knut Mulansky die langjährige Partnerschaft zwischen Brauerei und Sportverein. Rechts im Bild RSV-Platzwart Harald Nell. Foto: Radeberger

Auf dem Radeberger Rasen bekräftigen Brauerei-Geschäftsführer Axel Frech (l.) und Vereinschef Knut Mulansky die langjährige Partnerschaft zwischen Brauerei und Sportverein. Rechts im Bild RSV-Platzwart Harald Nell. Foto: Radeberger

Pandemiebedingt hat sich in den letzten zwölf Monaten so viel im Alltag verändert und zumindest mit Ungewissheit ist zudem der Ausblick auf Kommendes behaftet. Da bilden auch der Radeberger Sportverein e.V (RSV) und die Radeberger Exportbierbrauerei keine Ausnahme, denn beide waren und sind – so unterschiedlich die Ausrichtungen auch sind – von massiven Einschränkungen ihrer eigentlichen Geschäftstätigkeit betroffen. Eine feste Konstante in beider Wirken bleibt dagegen das Bekenntnis zu der sie verbindenden, mittlerweile fast 30 Jahre währenden Partnerschaft. »Stabilität ist gerade in diesen Tagen wichtig«, sagt Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Exportbierbrauerei. »Und wir werden, trotz der auch unser Unternehmen immens fordernden Gesamtsituation, nicht an unserem Bekenntnis zum RSV rütteln.« So wurden von der Brauerei die jährlich zugesagten und vom RSV dringend benötigten finanziellen Zuschüsse auch in den Jahren 2020 und 2021 zuverlässig ausgereicht. Knut Mulansky, Präsident Radeberger Sportverein e.V., weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist: »Mit ihrem besonderen Engagement gibt uns die Brauerei Planungssicherheit. Denn natürlich müssen wir trotz ruhendem Abteilungsleben alle Fixkosten stemmen. Darüber hinaus investieren wir aber schon seit vielen Jahren in den Erhalt und Ausbau der Vereinsanlagen, damit wir betriebsfähig, doch vor allem auch attraktiv für unsere Radeberger bleiben.« So konnte beispielsweise im letzten Jahr die Rasen- und Kunstrasenpflege vollumfänglich vorgehalten, die Heizungsanlage überholt und das Tor zum Tennisplatz aufgearbeitet werden. Für 2021 steht, neben erhaltenden Maßnahmen, unter anderem der Ausbau der barrierefreien Zufahrt zum Sportheim auf der Projekteliste. Eine stabile, ganz eigene Bierstadt-Partnerschaft, an deren Ausrichtung sich auch unter den aktuellen Umständen nichts geändert hat: Sie eint das feste Ziel, allen Radebergern über das Vereinsleben einen sportlichen Ausgleich zu bieten und damit zugleich altersübergreifend wichtige soziale Kontakte zu ermöglichen. Oder kurz: Radeberg insgesamt attraktiv zu halten.