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SPD-Bundestagsabgeordnete unterstützt Alstom Mitarbeiter

Am Freitagmittag besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel mit Unterstützung der IG Metall Angehörige des Bautzener Alstom Betriebsrates. Dabei sicherten sie den Alstom-Beschäftigten ihre Unterstützung zu.
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v.l: Der SPD-Vorsitzende Henning Homann, SPD-Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel, stellv. Betriebsratsvorsitzender Frank Albert und Uwe Garbe, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen vor dem Werkstor bei Alstom Bautzen. Foto: spa

v.l: Der SPD-Vorsitzende Henning Homann, SPD-Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel, stellv. Betriebsratsvorsitzender Frank Albert und Uwe Garbe, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen vor dem Werkstor bei Alstom Bautzen. Foto: spa

Gegen 11 Uhr trafen sich Uwe Garbe, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen und Frank Albert, stellverstretender Betriebsratsvorsitzender im Alstom-Werk in Bautzen, vor dem Werkstor mit den SPD-Landesvorsitzenden Kathrin Michel und Henning Homann. „Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen“ Im Gespräch wurde direkt klar, wie ernst die Lage ist: „„Wir werden um jeden Arbeitsplatz in Bautzen und Görlitz kämpfen“, sagte Uwe Garbe, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen. „Alstom ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Es kann nicht sein, dass hier phantasielos Know-how aus dem Werk gezogen wird. Mehr Verkehr soll auf die Schiene. Der Bedarf für Waggonbau und Schienenfahrzeuge wird steigen. Statt in die Zukunft zu investieren, Leute auf die Straße zu schicken, macht keinen Sinn.“ „Abbaupläne sind weder wirtschaftlich klug noch nachvollziehbar“ Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Bautzen und die Lausitz, Kathrin Michel erklärte: „Für die Abbaupläne bei Alstom in Görlitz und Bautzen haben wir kein Verständnis. Diese Entscheidung ist weder wirtschaftlich klug noch nachvollziehbar. Wir kämpfen an der Seite der Beschäftigten, um eine vernünftige Lösung. Aus unserer Sicht muss die Entscheidung revidiert werden.“ Harter Schlag ins Gesicht für die Beschäftigten Für die Beschäftigten im Werk sprach Frank Albert, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Alstom Bautzen: „Für uns Beschäftigte war das ein Schlag ins Gesicht vor dem Weihnachtsfest. Wir haben in den letzten Jahren schon einiges erlebt und bewiesen, dass Lösungen möglich sind. Jetzt geht es darum, gemeinsam Wege in die Zukunft zu finden.“ Uwe Garbe betonte abschließend: „Wir werden jetzt gemeinsam mit unseren Mitgliedern und den Betriebsräten nach zukunftsfähigen Lösungen suchen, um die Standorte in ihrer heutigen Form zu erhalten. Wir werden eine belastbare und nachhaltige Strategie von Alstom einfordern. Gemeinsam mit Politik und anderen gesellschaftlichen Akteuren werden wir für die Zukunft der Werke kämpfen.“