W. Müller

Ostrock-Songs & Heimatgefühl

Proft und Band geben am 28. November im Jugendclubhaus OSSI Hoyerswerda ein Rockkonzert. Beim Konzert werden alle Songs vom neuen Proft Album „Plan vom Glück“ aber auch Ostrock-Songs der Jugend zu hören sein. Damit die Proft-Songs richtig in Szene gesetzt werden, hat er musikalische Verstärkung im Gepäck.
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Zusammen mit Beathoven, Heinz von „ROCKHAUS“, Thomas Wolfram von „RIGHT NOW“ und Henne Körbs von „DIE OSSIS“, werden sie das Konzert präsentieren. Moderiert wird es von Roland Wehner. Wer ist Frank Proft? Frank Proft, ist ein echtes Kind der Lausitz. Er wurde 1972 in Hoyerswerda geboren. Ist hier zur Schule gegangen und hier aufgewachsen. Mit 13 Jahren entdeckte er das Gitarrenspiel für sich - als echte Herausforderung. Damals wie heute prägen ihn die Puhdys. Im Jugendalter spielte er in diversen Bands wie z.B. den „Destiny Beats“. Doch bald schrieb er eigene Songs und gründete 1993 seine eigene Band „PROFT“. 1995 erschien die Erfolgssingle „Sehnsucht“. Inzwischen sind zehn CD´s veröffentlicht - seine jüngste „Plan vom Glück“. Auch eine Fußball-Hymne für den FSV Hoyerswerda und Handball-Hymne für den Regionalligisten LHV fehlen in seinem Schaffen nicht. Frank Proft blickt auf eine Bilanz von fast 1.000 Konzerten zurück, darunter einige als Support von den Puhdys, City, Purple Schulz. Jetzt gestaltet er zum 60. Geburtstag des SC Hoyerswerdades eine Hymne für den Verein. Als Kind der Region - zog er in die Nähe von Berlin Ja, ihn hat es in die Nähe von Berlin verschlagen. Er wohnt in einem kleinen Ort in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Großen Müggelsee“. Von dort aus plant der seine Konzerte und genießt die Natur. Aber immer wieder zieht es ihn in die Heimat zurück, zurück nach Hoyerswerda. „Die Beziehung zur Heimat bricht nicht, hier sind meine Wurzeln. Hier lebt meine Mutter“, so Proft. Frank Proft, Ihnen ist es zu verdanken, dass der FSV Hoyerswerda und LHV Hoyerswerda eine Hymne haben. Wie kam es dazu? "Die FSV Hymne entstand 1997 auf Wunsch und Anregung des langjährigen Geschäftsführers des FSV Hoyerswerda Klaus Nadke und wurde anlässich eines Hallenturniers 1997 zum ersten Mal präsentiert. Ähnlich war es beim LHV. Hier war es der damalige Präsident, Klaus Scholz, der die Schaffung einer Hymne anregte. Im Oktober 1999, zum Heimspiel des damaligen Regionalligisten, wurde diese LHV Hymne zum ersten Mal präsentiert und begleitet heute noch die Spiele des LHV Hoyerswerda. Der Anlass dazu war, den LHV, der sehr viele Fans in Hoyerswerda und Umgebung hat, bekannter zu machen." Besteht noch Kontakt zu den Sportvereinen? "Ich selbst bin kein Sportfan aber ich finde es gut, dass besonders für die Kinder und Jugendlichen in der Region etwas gestaltet wird und sie so eine sinnvolle Freizeitgestaltung haben und darüber hinaus etwas für ihre Gesundheit tun. Alles, was neu an Ideen entsteht und verwirklicht wird, finde ich gut. Ich meine das nicht nur für den Sport, sondern die Entwicklung in der Region überhaupt. Ich kann zwar nicht mit Geld unterstützen aber zum Beispiel mit der Schaffung einer Hymne. Ich unterstütze mit meinem Kunstschaffen auf meine Art und Weise. Ich bin begeistert, wenn Neues in der Region entsteht."  Wären Sie bereit für den SC Hoyerswerda zum 60. Geburtstag eine Hymne zu schaffen? "Ja, natürlich! Mit einer Hymne wird die Verbundenheit der Mitglieder und Fans nach außen getragen. So eine Hymne verbindet und berührt die Menschen. Die Hoyerswerdaer sind stolz auf ihren Verein und wollen das auch demonstrieren." Worauf kommt es Frank Proft besonders an? "Man muss aus dem was man hat immer das Beste machen. Ganz wichtig ist, an sich selbst zu glauben. Menschen, die reich sind, müssen nicht gleichzeitig glücklich sein. Genau das ist die Grundidee des neuen Werkes „Plan vom Glück“. Denn wichtiger als alles Geld dieser Welt ist, dass ich als Mensch geachtet werde. Genau das kann ich immer wieder spüren und erfahren. Das macht mich glücklich.    Wo tritt Frank Proft gern auf? Im Januar jeden Jahres bin ich zum Gründungsdatum im Einsteinclub Hoyerswerda. Sehr gern spiele ich auf den Dörfern, denn gerade da spürt man ganz deutlich das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen. Karten für das Konzert im Ossi Hoyerswerda, am 28. November, gibts im Ossi selbst, täglich von 10 bis 19 Uhr. Infos per Telefon unter 03571/ 979232.