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HC Rödertal in Kamp-Lintfort gefordert

Am Samstag, 21. September, geht es für die Rödertalbienen einmal quer durch Deutschland an den Niederrhein zur TuS Lintfort. Anwurf in der Halle Eyller Straße ist um 17.30 Uhr.
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Brigita Ivanauskaite im 1-gegen-1-Duell. Foto: Stefan Michaelis

Brigita Ivanauskaite im 1-gegen-1-Duell. Foto: Stefan Michaelis

Kamp-Lintfort liegt am westlichen Rand des Ruhrgebiets nahe der niederländischen Grenze. Die junge Hochschulstadt besticht durch einige Highlights. Der barocke Terrassengarten des Klosters Kamp zählt zu den absoluten Highlights. Genau wie die Altsiedlung Friedrich Heinrich, eine der größten Zechenkolonien in Nordrhein-Westfalen. Nach den ersten beiden Spieltagen hat die TuS, wie die Bienen, ein ausgeglichenes Punktekonto (2:2) vorzuweisen. Dank des besseren Torverhältnisses (-9) rangieren sie vor dem HCR (-11) auf dem elften Tabellenplatz. Diesen Rang hatten die Nordrhein-Westfälinnen auch in der Endabrechnung der letzten Spielzeit 2018/2019 inne. Damit waren sie der zweitbeste Aufsteiger. Für Lintfort ist es am dritten Bundesligaspieltag bereits der dritte Gegner aus dem Osten der Republik. Während die Mannschaft von Trainer-Urgestein Bettina Grenz-Klein in der ersten Partie zuhause gegen den BSV Sachsen Zwickau gewann (27:25), hagelte es letzten Samstag bei den Wildcats aus Halle-Neustadt eine derbe 22:33-Niederlage. Grenz-Klein, früher Spielerin und bereits seit 1976 beim TuS Lintfort, hat aus der Niederlage sicherlich die richtigen Schlüsse gezogen und ihre Mannschaft gut auf den HCR eingestellt. Spielmacherin und zweitbeste Torjägerin der vergangenen Saison, Loes Vandewal (242/87 Treffer) zeigte sich in einer guten Frühform und erzielte in den ersten beiden Spielen schon wieder 14/6 Tore. „Wir wissen um die Stärke von Vandewal. Schließlich hat sie uns im Hinspiel letzte Saison zehn Buden eingeschenkt. Auch mit der 5:1-Abwehr hatten wir damals große Schwierigkeiten. Im Rückspiel hatten wir sie dann besser im Griff und konnten den wichtigen letzten Saisonsieg einfahren.“ sagt Bienen-Coach Frank Mühlner. Bienen wollen sich weiter stabilisieren Nach der schweren Auftaktniederlage in Rosengarten konnte der HCR zuletzt im heimischen Bienenstock die ersten Punkte einfahren. An diese Leistung will die Mannschaft von Mühlner anknüpfen, um sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten. Der HCR-Trainer zu den kommenden Partien: „Es ist wichtig, dass wir uns weiter stabilisieren und besonders in der Offensive in Schwung kommen. Dafür ist es wichtig, dass wir unsere Trefferquote verbessern. Wichtig wird auch sein, dass unsere verletzten Spielerinnen bald in den Kader zurückkehren. Dann sind wir noch variabler.“ Von vier Pflichtspielen konnten die Rödertalbienen bisher drei gewinnen. Diese Bilanz wollen die Sächsinnen sicherlich weiter ausbauen. Auch um mit Schwung in das Heimmatch gegen Erstligist Frisch Auf! Göppingen in der zweiten Runde des DHB-Pokals zu gehen. Florian Triebel