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Einschränkungen im Zugverkehr

Kamenz/Königsbrück. Weil der DB Regio Triebfahrzeugführer fehlen, müssen sich Fahrgäste ab Montag, 26. September, auf den Strecken zwischen Dresden und Kamenz bzw. Königsbrück auf Änderungen einstellen.

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Insbesondere Pendler müssen sich auf Einschränkungen im Bahnverkehr nach Dresden einstellen. Wie lange die Behinderungen dauern werden, ist noch nicht absehbar.

Insbesondere Pendler müssen sich auf Einschränkungen im Bahnverkehr nach Dresden einstellen. Wie lange die Behinderungen dauern werden, ist noch nicht absehbar.

Foto: L. Neumann/VVO

Bereits seit Wochenbeginn gibt es auf den S-Bahn-Strecken in Richtung Pirna und Freiberg Behinderungen, ab Montag nun also auch in Richtung Lausitz. Insgesamt entfallen damit vorübergehend knapp zehn Prozent des gesamten Angebotes der DB Regio im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO).

»Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden, da sie völlig kontraproduktiv für eine Verkehrswende ist«, betont VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. Die DB Regio arbeite zwar daran, neues Personal auszubilden. Ab wann dieses aber einsetzbar ist, steht noch nicht fest. Dr. Wolfgang Weinhold, Vorsitzender der DB Regio Südost, sagt dazu: »Wir entschuldigen uns bei allen Fahrgästen für die Ausfälle. Unser Ziel ist, im ersten Schritt wieder ein verlässliches Angebot zu fahren, um dann im zweiten Schritt möglichst rasch schrittweise das Angebot wieder zu verbessern.«

 

Das ändert sich in Richtung Königsbrück

Vorerst fahren ab Montag die Züge der RB 33 nur noch zwischen Dresden-Neustadt und Ottendorf-Okrilla Süd. Von dort bis nach Königsbrück fahren Busse. Ausnahmen sind ab Königsbrück montags bis freitags die Fahrt um 4.44 Uhr, am Wochenende die Fahrt um 6.54 Uhr sowie der täglich letzte Zug 22.54 Uhr, die regulär als Züge auf der gesamten Strecke verkehren. In die Gegenrichtung finden die beiden Fahrten um 21.48 Uhr und 23.48 Uhr ab Bahnhof Neustadt planmäßig ohne Ersatzverkehr statt.

 

Verstärkerfahrten nach Kamenz fallen aus

Auf der Linie S8 Dresden - Kamenz entfallen nachmittags die Verstärkerfahrten. Die Züge fahren im Stundentakt, in der vormittäglichen Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten. DB Regio prüft zudem, ob nachmittags einige der weiterhin verkehrenden Züge verstärkt werden können, um zusätzliche Sitzplatzkapazität zu schaffen.