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Dresdner Heidebogen ist bereit für Investoren

Die LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) des Dresdner Heidebogens wurde genehmigt. Nun können die an Fördermitteln interessierten Akteure der Region bis zum 21. Dezember 2015 ihre Anträge einreichen.
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Foto: Marco2811 - fotolia.com

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Vor eineinhalb Jahren begannen die Akteure des Dresdner Heidebogens mit der Erarbeitung der LES. Gemeinsam dachten Bürger, Vereine und Unternehmen der Region darüber nach, wie die aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung gestellten 21 Millionen Euro am besten für die Entwicklung der Region einzusetzen sind. Dabei war nicht nur das regionale Entwicklungsprogramm zu erarbeiten, sondern auch die eigene Richtlinie, die aussagt, was und zu welchen Bedingungen gefördert wird. Überarbeitet und an die rechtlichen EU-Vorgaben angepasst wurde die LES des Dresdner Heidebogens nun endgültig genehmigt. Bürger, Unternehmen, Vereine und Kommunen aus dem Dresdner Heidebogen können jetzt also Fördermittel beantragen. Diese gibt es für Vorhaben in den Bereichen Bauen und Wohnen, Wirtschafts- und Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Landnutzung, Naherholung und Freizeit sowie Bildung. Zu den Details berät das Regionalmanagement jeden Antragsteller. In einem ersten Aufruf werden durch den Dresdner Heidebogen 2,8 Millionen Euro bereitgestellt. Bis 21. Dezember 2015 ist Zeit, die Antragsunterlagen vollständig einzureichen. Am 25. Januar 2016 trifft sich der Koordinierungkreis, der die Anträge bewertet und nach einem vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft genehmigten Rankingverfahren in eine Rangliste einordnet. Die ins Budget passenden Vorhaben werden beim Landratsamt, der so genannten Bewilligungsbehörde eingereicht. In aller Regel, also wenn alles korrekt gelaufen ist, wird von hier der Bewilligungsbescheid erteilt und das Vorhaben kann - im Frühjahr 2016 - starten. Das Ranking mag manchem als zusätzliche bürokratische Hürde erscheinen. Sinn ist allerdings, dass alle Förderschwerpunkte ausgewogen bedient werden und das Budget zuerst für Vorhaben verwendet wird, die eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Region haben. Wer es nicht schafft seine Unterlagen bis zum ersten Stichtag zusammenzustellen, hat die Möglichkeit sein Vorhaben bei einem der weitere Aufrufe vorzustellen. Gleiches gilt auch für Vorhaben, die das Ranking nicht erfolgreich passiert haben und die nachgebessert werden müssen. Mehr Informationen: www.heidebogen.eu


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