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Bischofswerda unterstützt seine polnische Partnerstadt

Bischofswerda. Mit einem LKW wurden 1,5 Tonnen an Lebensmitteln und Drogerieartikel in die polnische Partnerstadt Gryfów ?l?ski geliefert. Damit sollen die 120 ukrainischen Flüchtlinge in der Stadt versorgt werden.

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Die Hilfsgüter sind in der Partnerstadt Gryfow Slaski angekommen. Tief beeindruckt zeigte sich der 1. Bürgermeister Andrzej Tartak (rechts) bei der Spendenübergabe durch den Bischofswerdaer Oberbürgermeister Holm Große

Die Hilfsgüter sind in der Partnerstadt Gryfow Slaski angekommen. Tief beeindruckt zeigte sich der 1. Bürgermeister Andrzej Tartak (rechts) bei der Spendenübergabe durch den Bischofswerdaer Oberbürgermeister Holm Große

Foto: Stadtverwaltung Bischofswerda

Als die polnische Partnerstadt Gryfow Slaski bei der Stadtverwaltung Bischofswerda um Hilfe bat, damit die 120 ukrainischen Flüchtlinge versorgt werden können, zögerten die "Schiebocker" nicht lange und organisierten einen Hilfstransport in die 114 Kilometer gelegene Kleinstadt. Geliefert wurden Lebensmittel und Drogerieartikel mit einem Gesamtwert von 2700 Euro und einem Gewicht von 1,5 Tonnen. Das Geld wurde dank vieler Spenden und 1000 Euro aus dem Stadtbudget bereitgestellt.

 

Unternehmer unterstützen die Aktion

 

Der Bautzener Edeka Großmarkt-Leiter Jan Sattler unterstützte diese solidarische Aktion und orderte die Ware in seinem Geschäft mit großzügigen Rabatten. Das in Bischofswerda ansässige Unternehmen Max Aicher GmbH stellte einen LKW zur Verfügung, damit die Ware rasch in die Partnerstadt geliefert werden konnte.

 

"Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur Partner, sondern auch Freunde sind"

 

"Ein Dank gilt allen Unterstützern der Hilfsaktion für ukrainische Flüchtlinge in unser polnischen Partnerstadt Gryfow Slaski. Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur Partner, sondern auch Freunde sind", so Oberbürgermeister Holm Große bei der Übergabe der Waren vorm Rathaus.

Tief beeindruckt von der Unterstützung aus Bischofswerda zeigte sich Andrzej Tartak, der 1. Bürgermeister der Stadt: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir so eine Hilfe erhalten haben. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Freunde aus Bischofswerda, vor allem aber freuen wir uns für die ukrainischen Flüchtlinge in unserer Stadt."

 

Bis zu 150 Flüchtlinge in der polnischen Kleinstadt erwartet

 

Die polnische Kleinstadt mit ihren 6500 Einwohnern wird voraussichtlich bis zu 150 ukrainische Flüchtlinge aufnehmen und versorgen müssen.