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Ablachen unterm Schwip„s“bogen

Am Ende der Komödie wünschen die Akteure dem Publikum ein frohes Weihnachtsfest.
Bilder
Vorglühen nennen die Senioren den täglichen Besuch an Christians (Hans-Jörg Hombsch) Glühweinbude. Foto: Rodig

Vorglühen nennen die Senioren den täglichen Besuch an Christians (Hans-Jörg Hombsch) Glühweinbude. Foto: Rodig

Das kommt gut, wie überhaupt das gesamte Stück „Der Schwipsbogen 2". Damit hat sich das Biertheater Radeberg an eine Fortsetzung des weihnachtlichen Erfolgsspektakels von 2012 gemacht. Diesmal allerdings nicht im familiären Milieu, sondern – witzig, rockig und soun- dig – in einem Seniorenheim (Buch: Holger Blum, Regie: Ulrich Schwarz, Musik: Andreas Goldmann). Dort beabsichtigt die taffe Seniorin Inge Borg (gespielt und geträllert von Jens Albrecht) die Weihnachtstage zu verbringen, um ihrer Tochter in Ottendorf nahe zu sein. Wie erwartet mischt die Neue die Alten samt Heimleitung kräftig auf und rührt am Staub überkommener Seniorenbetreuung. „Ein Weihnachtsfest – Pflaumentoffel bastelnd im Seniorenheim zu verbringen – hatte ich mir das nicht schon immer gewünscht?" Und ganz nebenbei sorgt die Borg dafür, dass die männlichen Heimbewohner ihr derzeitiges Problem, die Schließung der benachbarten Glühweinbude, halbwegs vergessen. Aufführungen bis zum 27. Dezember. Restkarten auf Nachfrage. K. Rodig