Ostsachsens "Super-Azubis"

Azubis der Lausitz. Für Schulabgänger waren die Chancen noch nie so groß wie jetzt, an vermeintliche Traumjobs zu kommen.

Das Verhältnis zwischen Bewerbern und tatsächlichen Aus­bildungsstellen ist im Bereich der Arbeitsagentur Bautzen so ziem­lich ausgeglichen.

Zahlen und Fakten

Im Herbst letzten Jahres waren es noch 3.089 freie Plätze, denen 3.682 junge Menschen gegen­überstanden, welche sich auf der Suche nach einer Ausbildung von der Agentur für Arbeit Bautzen oder den Jobcentern der Land­kreise Bautzen und Görlitz unter­stützen ließen. 98,2 Prozent von ihnen haben eine Berufsausbil­dung aufgenommen oder sich für eine Alternative zur Ausbildung entschieden. 68 Bewerber (1,8 Prozent) waren zum 30. September noch unversorgt, hatten also weder eine Ausbildungsstelle noch eine Alternative. Auf der anderen Seite blieben 244 Ausbildungsstellen unbesetzt. Inzwischen dürfte die­se Lücke zumindest tendenziell geschlossen und auch die letzten Traumjob-Kandidaten versorgt sein.

Talent und Zeugnis

Traum und Wirklichkeit trennen zunächst ein paar Jahre Lehrzeit, in denen sich erst am Ende zeigt, ob sich mit Talent und guten Be­werbungszeugnissen allein auch einmal gutes Geld verdienen lässt. Besonders aber, ob die eigenen Vorstellungen über das gewählte Berufsbild mit der Realität über­einstimmen. Ein guter Grund für den WochenKurier, mehr über Ausbildungsprofile und Berufsbil­der in unserer Region zu erfahren.

Mut und Macher

Wir suchen ab sofort jene jungen Mutmacher, die als Auszubildende in alten und neuen Berufen ihre Frau oder ihren Mann stehen. Eben Lehrlinge mit Bodenhaftung auf heimischer Scholle, die in der Berufsausbildung ihre Erfüllung finden oder fanden und über deren Jobs unsere Leserinnen und Leser, besonders die zukünftigen Schul­abgänger, mehr erfahren sollten, natürlich in Wort und Bild. Mit anderen Worten: Gesucht sind die »Super-Azubis« Ostsachsens! Unsere Reporter sind schon jetzt neugierig und stehen in den Start­löchern.

Wege und Ziele

Bewerben können sich aber nicht nur Auszubildende, auch deren Chefinnen oder Chefs, die ihre »Super-Azubis« und deren Jobs einmal öffentlich würdigen möch­ten. Ganz gleich, ob es sich dabei um Mädchen in Männerberufen (oder umgekehrt), um Naturtalen­te, die der Meister schon im ersten Lehrjahr (selbst ohne Gesellen­brief) übernehmen würde, oder um den Bäckerlehrling, dessen Tag nicht selten mit den Hühnern Ostsachsens beginnt, handelt. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften.

Bewerbungen

In kurzer, aussagekräftiger Form und unter Angabe von Kontaktadressen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Redaktion: tonykeil@wochenkurier.info oder berndwitscherkowsky@wochen­kurier.info

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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