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Wassermann, Irrlicht und wendische Großmutter

Dissen-Striesow. Anlässlich ihres 75. Geburtstages zeigt das Heimatmuseum Dissen unter dem Titel „Blota-Spreewald“ Arbeiten der Lübbener Illustratorin Ingrid Groschke. Die Schau wird am Sonntag, 19. Januar, um 15 Uhr, im Heimatmuseum Dissen eröffnet.

Viele kennen die zauberhaften Illustrationen von Ingrid Groschke für Kinderbücher, Zeitungen und Kalender. Ihre Zeichnungen und Ölbilder zeigen die Schönheiten des Spreewaldes und die Einzigartigkeit seiner Sagenwelt. Ihre Arbeiten treffen den Betrachter mitten ins Herz. Szenen des sorbischen/wendischen Alltagslebens erzählt sie in einer ihr sehr eigenen bildlichen Sprache, ebenso die Fröhlichkeit und Zuversicht der Menschen im Spreewald. Ingrid Groschke erfasst in ihren zahlreichen Arbeiten die vielen kleinen Details aus dem Leben in unseren Dörfern, die Traditionen und die einmalige Mystik und lässt jeden an ihren Empfindungen teilhaben.

Zur Ausstellungseröffnung singt der Liederpoet Pittkunings Balladen und Lieder.

Ausstellungen 2020

Der Ausstellungskalender 2020 im Heimatmuseum Dissen ist prall gefüllt und lockt die Gäste mit einer großen Vielfalt: Im Mai sind Zeichnungen von den Tieren in der Spreeaue zu sehen. Der Blaudruck zwischen Tradition und Moderne steht ab Juli im Mittelpunkt. Die Ausstellung „In Strittmatters Dorf sehe ich die ganze Welt“ erzählt ab Ende September über die Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen dem Maler Lothar Sell und Erwin Strittmatter. Schlussendlich ist für den Advent eine gedrechselte Märchenausstellung geplant.

Freuen darf man sich ab 8. März auf die Eröffnung der neuen Dauerausstellung, die derzeit umgestaltet wird.

(PM/Amt Burg)

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Friedrichstadt hat eine neue "Grüne Raumkante"

Dresden. Die Schäferstraße mitten in Friedrichstadt ist in diesem Frühjahr ein Stück weit attraktiver geworden. Die verwilderten Brachflächen zwischen Adler- und Institutsgasse sind einer sogenannten "Grünen Raumkante" gewichen. Auf dem 310 Meter langen Abschnitt wurden in den vergangenen Monaten eine Allee aus 65 Tulpenbäumen gepflanzt, es gibt nahe der Haltestelle Koreanischer Platz zwei kleine Hochbeete mit blühenden Pflanzen und zwei Bänke. Die Grüne Raumkante sieht nicht nur gut aus, "sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und mildert den Lärm ab", sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Schäferstraße beidseits  mit gründerzeitlichen Mietshäusern bebaut. Während stadteinwärts rechtsseitig in den 1970er Jahren Plattenbauten entstanden, blieb die linke Seite der Einfallstraße ins Stadtzentrum viele Jahre im ruinösen Zustand. Erst Ende der 1980er Jahre wurde die verfallenen Gebäude an der Nordseite zwischen Weißeritzstraße und Institutsgasse gesprengt, um Platz zu schaffen für Neubauten - die aber nie gebaut wurden. Stattdessen entstanden Wildnis und Autohandel auf der Grünen Wiese. Sanierungsgebiet Friedrichstadt  Seit 2004 gehört die historische Friedrichstadt zu den Dresdner Sanierungsgebieten. Bis 2022 werden rund neun Millionen Euro ins Gebiet fließen. Neu gestaltet und deutlich aufgewertet wurden bereits der Hohenthalplatz, der Koreanische Platz (Haltestelle und ehemaliger domäne-Parkplatz), an der Roßthaler Straße entstand ein Freizeitpark mit Skateranlage und auf der Berliner Straße der schicke Spielplatz "Notruf Zentrale 112". In wenigen Tagen werden der Stadtgarten am Alterthafen und ein Grünzug an den Menageriegärten eingeweiht. Die Zahl der Friedrichstadt-Bewohner nahm seit 2003 um 70 Prozent zu, es entstanden außerdem 600 neue Wohnungen.Die Schäferstraße mitten in Friedrichstadt ist in diesem Frühjahr ein Stück weit attraktiver geworden. Die verwilderten Brachflächen zwischen Adler- und Institutsgasse sind einer sogenannten "Grünen Raumkante" gewichen. Auf dem 310 Meter langen…

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