Dany Dawid

Mit der Heimat fest verwurzelt

Forst. Dank der Idee und des Engagements des WochenKuriers wird für jedes Forster Baby seit dem Jahr 2007 eine Rose im Ostdeutschen Rosengarten gepflanzt.

Die Aktion soll den Eltern und den kleinen neuen Erdenbürgern eine Freude machen und die Rosen sollen zeigen: Hier sind eure Wurzeln. »Begonnen hatte alles, als noch sehr, sehr viele junge Familien weggezogen sind, um woanders Arbeit zu finden. Damals war man froh um jedes Baby, deren Eltern nicht wegzogen. Und so ist die Aktion entstanden. Unter dem Motto: Wir schenken den Babys eine Rose. Egal, wo es sie hinzieht, sie werden immer wissen, im Forster Rosengarten, in meiner Heimat, ist eine Rose, die extra für mich gepflanzt worden ist«, berichtet Renate Kulick-Aldag, damalige WochenKurier Redakteurin.

Im Jahre 2007 begann der Wochenkurier in Eigenregie mit der Babyrosen-Aktion. Von Anfang an wurde sehr eng mit dem Forster Rosengarten zusammengearbeitet. »Im WochenKurier wurde zur Babyrosen-Aktion aufgerufen und die Eltern, die mitmachen wollten, konnten sich bei uns melden. Wir haben sie dann eingeladen und dem Rosengarten gemeldet, wie viele Babys es sind. In den ersten Jahren haben wir das sogar zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, gemacht. Irgendwann wurde es aber zu viel, denn die Namenserfassung, die Einladungsschreiben sowie die gesamte Organisation bedeutete schon ein enormer Zeitaufwand. So kam die Stadt Forst mit ins Boot, die von da an die Einladungen verschickte«, erinnert sich Renate Kulick-Aldag.

Im Lauf der Jahre wurde die Aktion in die Saisoneröffnung integriert und das Standesamt der Stadt Forst mit einbezogen. Seit 2016 ist die Babyrosenaktion vertraglich zwischen der Stadt und dem WochenKurier vereinbart.

Bis einschließlich dieses Jahr wurden bisher 745 Babyrosen gepflanzt.

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Fleischerei verkauft Danke-Salami

Löbau. Schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu erfüllen ist die Aufgabe der ASB-Wünschewagen. Seit über fünf Jahren bringen engagierte Samariterinnen und Samariter mithilfe des ausschließlich aus Spenden finanzierten Projekts Menschen am Ende ihres Lebens gut umsorgt noch einmal an ihren Lieblingsort. Um dieses Projekt zu unterstützen, hat sich die Fleischerei Richter für den Monat November eine besondere Spendenaktion überlegt. „Wir können in unserem Leben für so vieles dankbar sein, oft sind es die Menschen, die uns umgeben und unterstützen. Jedoch sagen wir es ihnen leider viel zu selten. So kam uns die Idee zu unserer Danke-Salami“, berichtet Roland Richter, Geschäftsführer der Fleischerei. „Mit unserem Produkt wollen wir ihnen den Akt des Dankesagens erleichtern, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Die aktuelle Situation hat uns zudem gezeigt, wie froh wir sein können, wenn wir alle gesund sind. Deshalb möchten wir gleichzeitig gern Menschen unterstützen, denen es leider nicht so geht.“ Unter dem Motto „Danke sagen & Gutes tun“ wird die Fleischerei Richter deshalb im November nicht nur die Danke-Salamis in ihren 28 Filialen zum Verkauf anbieten, sondern im Anschluss für jede verkaufte Salami 1 Euro an den Wünschewagen des ASB Zittau/Görlitz spenden. Wenn auch Sie einen letzten Wunsch haben oder jemanden kennen, dessen letzter Wunsch wahr werden soll, finden Sie weitere Informationen unter www.wuenschewagen.de.Schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu erfüllen ist die Aufgabe der ASB-Wünschewagen. Seit über fünf Jahren bringen engagierte Samariterinnen und Samariter mithilfe des ausschließlich aus Spenden finanzierten…

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