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Kohlrabis sind die neuen Stiefmütterchen

Burg (Spreewald). Burg im Spreewald schmeckt – Gemeinsame Pflanzaktion in der Bahnhofstraße

Getreu dem Slogan „Burg im Spreewald ...natürlich wohlfühlen“ möchte sich die Q-Gemeinschaft als grüner Kurort präsentieren. Gleichzeitig wird den Gästen vor Augen geführt, was denn da auf Äckern und in Gärten des Spreewaldes wächst und frisch geerntet in vielen Restaurants des Ortes saisonal und regional schmackhaft zubereitet auf dem Teller kommt.

Gemeinsam mit Schülern der 3. Klasse der Grund- und Oberschule „Mina Witkojc“ haben die Bürgermeisterin Ira Frackmann und die Q-Gemeinschaft Burg (Spreewald) am Dienstag  in der Bahnhofstraße Hochbeete bepflanzt, die die Holzbearbeitung und Bauelemente Ragotzky GmbH und das Kneipp-und ErlebnisCamping an den Spreewaldfließen zur Verfügung stellten. Die Pflanzen – Kohlrabi, Sellerie, Tomaten, Hookaido, Kräuter u. v. m. - wurden vom Gemüsebau Lutz Duschka gesponsert.

Der Aufruf zur Aktion „Burg im Spreewald schmeckt“ findet großen Anklang. In den vergangenen Wochen haben bereits rund 20 Partner fleißig ihre Rabatten mit Essbarem bepflanzt, von Kräutern vor Eiscafé Urban und dem Naturkostladen „Priroda“ über Tomaten an der „Kolonieschänke“ bis hin zu Beeren am Hotel „Eiche“. Und wenn vor dem Haus des Gastes die Erdbeeren abgeerntet sind, wird der Gast hier Gurken naschen können. Schon die Kleinsten von der Gesundheitskita „Spreewaldlutki“ haben mit ihren Eltern Gemüsebeete angelegt. Das Ziel ist es, noch viele weitere Partner für „Burg im Spreewald schmeckt“ zu gewinnen und das Projekt in den Folgejahren fortzuführen.

Einer Übersichtskarte wird alle teilnehmenden und zugänglichen Standorte werbewirksam präsentieren und ist so ausgelegt, neue Partner und Standorte zu ergänzen. Für die Pflanzkübel gibt es Einsteckschildchen, die ersichtlich machen, dass an der Aktion teilgenommen wird und Naschen am Gepflanzten ausdrücklich erlaubt ist.

Weitere Partner bzw. Unternehmen können gern an der Aktion „Burg im Spreewald schmeckt“ teilnehmen und selbst Essbares pflanzen. Einwohner, die Lust haben, das Gießen an ausgewählten Standorten zu übernehmen, sind herzlich eingeladen, sich in der Touristinformation Burg im Spreewald unter 035603- 750160 oder per E-Mail info@burgimspreewald.de zu melden.

Michael Helbig

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HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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