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Das Geheimnis ist gelüftet

Spremberg. Schmiedemeister Erhard Merkel aus Friedrichshain und Klempnermeister Georg Nennewitz aus Groß Kölzig haben am 8. Oktober 2020 den Stern, die Wetterfahne und die Kugel vom eingerüsteten Spremberger Rathausturm geborgen. Geöffnet wurde die Kugel damals aber noch nicht.

Nach 33 Jahren, die die Zeitkapseln in der Rathauskugel schlummerten, konnte der Inhalt der drei Hülsen nun am 20. Januar offenbart werden. Die beiden Handwerksmeister Nennewitz und Merkel öffneten mit einer Eisensäge die Kupfer-Behältnisse.

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Die erste der drei in der Turmkugel gelagerten Schatullen stammte von der letztmaligen Sanierung des Spremberger Rathausturmes im Jahr 1987. Mit Gefühl holt Eberhard Merkel die zeitgeschichtlichen Dokumente aus der Kupfer-Hülse. Museumsleiter Eckbert Kwast streift sich extra weiße Handschuhe über.

Vier Plakette fallen als erstes ins Auge, sie stammen aus dem Jahr 1986. »Heimatfest der Kreisstadt Spremberg«, ist auf den farbigen Zeitzeugen zu lesen. Aus einer Art Frischhaltebeutel holt der Museumsleiter dann Münzen. Sofort wird klar, es handelt sich um DDR-Geld. Neben den sogenannten »Aluchips«, 20 Pfennig und das 5 Mark Stück, gehören auch noch sieben DDR-Gedenkmünzen zum Fundus.

Interessant sind die zwei Fotos mit den beiden Handwerkern, die damals die Wetterfahne erneuerten. Hier handelt es sich um den Gesellen Schuster und dem Lehrling Jakob von der Firma Eckstein. Einer der beiden arbeitet noch heute bei Klempnermeister Nennewitz. Übrigens ist der Name der damals restaurierenden Klempner-Firma auf der 1987er Kapsel eingestanzt. Es handelte sich um den Stadtbekannten Klempnermeister Helmut Eckstein. Über viele Jahre schlüpfte Eckstein in das Kostüm des Obristen Hadubrand, dem Anführer der Spremberger Stadtwache.

Ein weiterer Hülsenfund ist ein Dokument, dass Zahlen und Fakten aus dem Jahr 1987 widerspiegelt. Dem ist zu entnehmen, dass es damals 107 Verkaufsstellen und 36 Gaststätten in Spremberg gab. Neun Schulen und zehn Kindergärten zählte man in Spremberg und es gab zehn Jugendclubs und 24 Sportgemeinschaften mit insgesamt 5300 Mitgliedern.

In der Hülse aus dem Jahre 1899 wird es noch spannender, dafür spricht schon der angesetzte Grünspan. Hierzu weiß Eckbert Kwast, dass diese Hülse im Zuge der letzten Sanierung geöffnet wurde. In dieser Hülse befand sich ein Kreuzer aus dem Jahr 1761 und ein Heller von 1780, dazu ein Sitzungsprotokoll von 1840, ein Spremberger Kreisblatt vom 18. September 1850 sowie ein Dokument von 1791.

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In der dritten Hülse aus dem Jahr 1791 befand sich eine Rathausurkunde, die 1899 erneuert und auch gleich ergänzt wurde. Das geschah wahrscheinlich, weil der Originalzustand der Urkunde zu schlecht war. Der Zahn der Zeit hatte wohl zu sehr an ihr genagt. Außerdem kamen weitere Dokumente und Ansichtskarten aus dem Jahr 1899 zum Vorschein. Gerd Schmiedel, Fachbereichsleiter der Abteilung Planen und Bauen merkte an, dass im Zuge der aktuellen Sanierung eine nun vierte Zeitkapsel in der Turmkugel verstaut werde. Und sämtliche Zeitdokumente werden vor dem erneuten deponieren sehr genau geordnet, versprach Eckbert Kwast.

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Nach dem letzten großen Stadtbrand am 30. Juli 1705 wurde im Jahr 1706 an der Westseite des Marktplatzes das jetzige Rathaus fertiggestellt – ein schlichter und zunächst turmloser Barockbau. Der Turm folgte 1720 und war von seiner heutigen Form noch weit entfernt. Denn er war schlanker und besaß eine kürzere, gedrungene Spitze. Erst 1791, als der Turm aufgrund seines schlechten Bauzustandes erneuert werden musste, erhielt er seine heutige Gestalt.

Im Rahmen der Generalrenovierung des Rathauses 1899/1900 erfuhr der Turm sogar noch eine Erhöhung auf rund 37 Meter. Im Spätherbst 1986 wurde er erneut eingerüstet, um das Schieferdach zu erneuern. Dabei erfolgte auch die Erneuerung von Stern, Wetterfahne und Kugel. Die Wetterfahne aus dem Jahr 1791 war jedoch nicht mehr rekonstruktionswürdig und fand deshalb ein neues Zuhause im Niederlausitzer Heidemuseum. Nach Vorlage der alten Wetterfahne wurde ein neues Stück angefertigt.

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Die Sanierungsarbeiten laufen seit Juni 2020. Sie umfassen Gerüst-, Zimmerer-, Holzschutz-, Dachdecker- und Dachklempnerarbeiten, eine Fassadensanierung sowie die Rekonstruktion des Turmschmuckes und der Turmuhr.

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