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Corona-Soforthilfe ist gestartet

Spree-Neiße. Am Mittwoch, den 25. März, startete die ILB mit der Entgegennahme der Anträge auf Soforthilfe für Unternehmen.

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben.

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen Zuschuss, der aus Gründen der staatlichen Fürsorge des Landes Brandenburg zum Ausgleich von Härten im Zusammenhang mit der Corona-Krise jetzt für die erste Zeit zur Verfügung steht. 

Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt:

        

Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlagen,

Gewerbeanmeldung,

Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige/Beschäftigte,

Kopie des Personalausweises,

Formular "Erklärungen über bereits erhaltene bzw. beantragte "De-minimis"-Beihilfen.

 

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

          bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 EUR,

          bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 EUR,

          bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 EUR,

          bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 EUR.

 

Ausführliche Informationen unter www.ilb.de Weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und dazugehörige Anträge sind zu finden auf der Homepage des Ministeriums der Finanzen und für Europa unter: https://is.gd/agPTGL Dazu gehören bspw. der vereinfachte Antrag auf Steuerstundung oder Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie.

 

(pm/Stadt Forst)

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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