sst

Kunst der Alchemie im Schloss Senftenberg

Senftenberg. Um die Kunst der Alchemie geht es während der Herbstferien im Senftenberger Schloss. Dabei können sich Ferienkinder im Alchemistenlabor selbst ausprobieren. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Wird roter Farbstoff tatsächlich aus Läusen und Purpur aus Schneckensaft gemacht? Was hat es mit dem „Preußisch Blau“ auf sich und hatte der sächsische König auch eine Lieblingsfarbe? Als August der Starke im 18. Jahrhundert den Alchemisten Klettenberg beauftragte, im Senftenberger Schloss Gold zu machen, waren Alchemisten schon lange auf der Suche nach einem Weg, den kostbaren Stoff künstlich zu erzeugen. Auch wenn das „Goldmachen“ nicht geklappt hat, machten die Alchemisten spannende Beobachtungen im Reich der heutigen Chemie. Erfolgreich waren sie zum Beispiel bei der Herstellung von kostbaren Farben.

Naturfarben herstellen

Um diese soll es im Herbstferienprogramm im Senftenberger Schloss gehen. Am Mittwoch, 16. Oktober, und am Mittwoch, 23. Oktober, lädt Museumspädagogin Christiane Meister jeweils ab 14 Uhr Ferienkinder ein, sich im Alchemistenlabor selbst auszuprobieren. Gemeinsam erkunden sie, aus welchen Materialien Pigmente für das Färben von Stoffen und für Gemälde gewonnen wurden und stellen nach einer kleinen Farbkunde eigene Naturfarben her.

Wer mitmachen möchte, meldet sich unter Telefon (03573) 870 2400 oder per E-Mail an museum@osl-online.de an. Der Kurs ist für Kinder ab 9 Jahren geeignet und kostet 3 Ero für Kinder oder 7 Euro für Erwachsene.  

• Kontakt:  
- Museum Schloss und Festung Senftenberg

- Schlossstraße, 01968 Senftenberg

- www.museums-entdecker.de

(PM/Landkreis Oberspreewald-Lausitz)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.