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Studien-Informationstag „Einblicke“

Senftenberg. Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus–Senftenberg öffnet ihre Türen am Campus Senftenberg und informiert am Donnerstag, 10. Januar, von 10 Uhr bis 17 Uhr über ihr Studienangebot.

Wie Ralf-Peter Witzmann aus der BTU-Stabsstelle Kommunikation und Marketing informiert, sind zum Studien-Informationstag „Einblicke“ sowohl Abiturienten aus Sachsen, die ihren schulfreien Hochschulinformationstag für einen Besuch an der BTU nutzen möchten, als auch Studieninteressierte aus Brandenburg und anderen Bundesländern, Eltern und Lehrer eingeladen.

Fragen rund um das Studium

Anlaufpunkt ist der zentrale Informationsstand am Campus Senftenberg im Foyer des Konrad-Zuse-Medienzentrums. Hier erhalten die Besucherinnen und Besucher Auskünfte zum Studienangebot der gesamten Universität. Die Studienberatung steht für individuelle Beratungen zu Fragen rund um das Studium zur Verfügung – von Bewerbungsmodalitäten und Zulassungsvoraussetzungen über konkrete Studienbedingungen bis hin zum Studiensemester im Ausland, aber auch über die in Kooperation mit Unternehmen etablierten dualen Studienangebote. Am Stand des Zentrums für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung – College wird unter anderem das Orientierungsstudium College+ vorgestellt. Dieses deutschlandweit einzige BaföG-fähige Orientierungsstudium steht am 23. und 24. Januar per SMS-Voting zur Wahl für die Hochschulperle des Jahres 2018 des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Studenten geben Einblicke

Studierende zeigen den Gästen den Senftenberger Campus in Rundgängen und Laborführungen, während sie über ihr Studium an den hier ansässigen fachhochschulischen und universitären ingenieur- und naturwissenschaftlichen sowie gesundheitsbezogenen Studiengängen berichten. In ausgewählten Vorlesungen besteht die Möglichkeit Hochschulluft zu schnuppern.

Die BTU Cottbus–Senftenberg ist eine junge Universität, die sich den aktuellen wissenschaftlichen Herausforderungen in folgenden Bereichen stellt: Energie-Effizienz, cyber-physische Systeme, Biotechnologie, Umwelt, Gesundheit, Smart Regions und Heritage. Sie bietet ein bundesweit einmaliges Portfolio an über 70 universitären, fachhochschulischen, dualen und internationalen Studiengängen. Von den rund 7.600 Studierenden kommen 26 Prozent aus über hundert verschiedenen Ländern. Die Studierenden der BTU schätzen die internationale und familiäre Atmosphäre auf dem Campus.

Informationen für Studieninteressierte

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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