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Start frei für die Badesaison am Senftenberger See

Strandkorb-Premiere sorgt für Ostsee-Feeling

Die Badesaison am Senftenberger See ist eröffnet. Pünktlich zum Start der Badesaison flattert die blaue Flagge, die beste Badequalität im See signalisiert, wieder im Wind. Neben den gewohnt guten Badestandards konnte Martin Wolf, Leiter Infrastruktur des Zweckverbands Lausitzer Seen Brandenburg, noch mit einigen Überraschungen aufwarten: »Wir sind dabei, ein neues Mehrzweckgebäude auf Höhe des Wassersportzentrums zu errichten.« Dazu wird eine Summe von zirka 250 000 Euro angefasst, die vorrangig aus Mitteln des Strukturwandels und des Landes Brandenburg finanziert werden sollen. In Containerbauweise wird ein zweistöckiges Gebäude mit einer Terrasse entstehen. Neben einer behindertengerechten Toilette und einer Damen- und Herrentoilette wird das Gebäude einen Eisverkauf beinhalten und das aktuelle Gebäude des Wassersportzentrums integriert sich in diesen Neubau. Die Inbetriebnahme soll im Mai 2022 erfolgen.

Konkreter ist es um die Neuerungen zum Strand-Feeling bestellt. Ein Dutzend Strandkörbe bringen Ostsee-Feeling an den Großkoschener Strand. Verantwortlich dafür ist die Strandkorb GbR von André Biele und Ricardo Richter aus Finsterwalde. Die beiden Unternehmer betreiben ihr Geschäft noch nebenberuflich - mit 63 Strandkörben an fünf Seen in Brandenburg und Sachsen. Die Vermietung an die Strandgäste erfolgt über den daneben liegenden Wassersportpark: »Wir freuen uns über das zusätzliche Angebot am See und auch über die enge Zusammenarbeit«, zeigt sich Michael Kiraly, Betreiber des Wassersportparks, begeistert. Der Pandemie musste auch er mit seiner Wasser-Spaß-Anlage Tribut zollen. Umso mehr freut sich der Unternehmer über das rege Interesse: »Wir haben schon Schulklassen begrüßen können.«

Für die Badesicherheit am Großkoschener Strand sorgt seit Jahren die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). »Zum Saisonstart sind wir wieder mit unseren Kameradinnen und Kameraden an den Wochenenden präsent«, berichtet Nico Wildemann von der DRK-Wasserwacht. »Mit dem Beginn der Ferien in Brandenburg sind wir dann wieder täglich mit einer Mannschaft präsent«, fügt er hinzu.

LSB-Mitarbeiter Martin Wolf hatte dem langjährigen Partner noch etwas Positives zur Saisoneröffnung mitzuteilen: »Wir sind in der Ideenfindung bezüglich eines neuen Gebäudes für die Wasserwacht mit direktem Blick auf das Badegeschehen«, gibt er einen Ausblick.

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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