pm/asl

Praxisübernahme sorgt für Ausbau

CTK Poliklinik sichert radiologische Versorgung in Lübbenau

Bereits zum 1. April hat die CTK-Poliklinik GmbH (MVZ) die Radiologische Praxis von Dipl. med. Kersten Rentsch im Medizinischen Zentrum Lübbenau übernommen. Das teilt jetzt Anja Kabisch aus der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH mit. Die Fachärztin Kersten Rentsch möchte noch drei Jahre ihre Patienten vor Ort betreuen, bevor sie in den Ruhestand geht und das »Ruder« an ihre Kollegin, Dr. Angelika Nobis, abgeben wird.

Gemeinsam haben die beiden Ärztinnen mit den Praxisräumen am Standort Cottbus das Diagnostische Brustzentrum aufgebaut. Seither werden sowohl in Lübbenau als auch in Cottbus Beschwerden der weiblichen und männlichen Brust abgeklärt, Früherkennungsuntersuchungen und Brustkrebsnachsorge durchgeführt. Mit der Erweiterung der diagnostischen Möglichkeiten mittels Tomosynthesen, Galaktographien sowie Biopsien in Cottbus ist hier ein Kompetenzzentrum auf höchstem Niveau entstanden. Die Diagnostik erfolgt dabei zeitnah »Hand in Hand«. Werden zum Beispiel bei einer Untersuchung in Lübbenau Auffälligkeiten festgestellt, bekommen die Patienten binnen 24 Stunden einen Termin zur Feindiagnostik in Cottbus. Ebenso können Patienten in Cottbus mit verdächtigen Befunden unverzüglich ihre Gewebeprobe erhalten.

Damit kann im Bedarfsfall nicht nur rasch mit einer notwenigen Therapie begonnen werden, die Patientinnen haben so schnellstmöglich Sicherheit ohne lange Wartezeiten.

Neben der Mammographie wird den Patienten am Standort Lübbenau weiterhin die radiologische Grundversorgung mit Röntgen und Knochendichtemessung zur Verfügung stehen. Am Standort Cottbus wurde zudem das Spektrum um Computertomographien von »Kopf bis Fuß« erweitert.

Dipl. med. Kersten Rentsch praktiziert seit 26 Jahren in Lübbenau. Nachdem sie in drei Jahren ihre Praxis in die Hände von Dr. Nobis übergeben wird, will sie sich ihrer Familie widmen. Dr. Nobis stammt ebenfalls aus der Region: Sie ist in Hoyerswerda geboren und der Lausitz treu geblieben.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Mund-Nase-Masken von der Näh-AG

Lübbenau/Spreewald. Im August 2020 begann das neue Schuljahr und während sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Hausaufgaben quälen und Neues lernen, kämpfen hier und da auch Kinder ums Überleben. So auch Marlene, die neunjährige Tochter eines Kollegen von Schulsozialarbeiterin Nicole Lehmann der AWO Jugendarbeit Jugendsozialarbeit in Lübbenau. Ergriffen von dieser Nachricht, wollten auch die Schülerinnen ihrer Näh-AG der Ehm-Welk-Oberschule helfen, sind jedoch zu jung, um sich selbst bei der DKMS als Stammzellspender registrieren zu lassen. Jede Registrierung bei der DKMS ist für Spender kostenfrei, dennoch entstehen der DKMS je Registrierung von 35 Euro. So entstand die Idee eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Gemeinsam entwickelten die Jugendarbeiter ein Konzept, mit möglichst hohem Mehrwert. Da Mund-Nasenschutz-Masken derzeit an jeglicher Stelle benötigt werden und sich die Schülerinnen der Näh-AG so mit einbringen können, entstand die Idee, Masken zu nähen und gegen einen freiwilligen Obulus für eine Spende zugunsten von Marlene zu verteilen. Das Konzept wurde erweitert, um auch der Familie helfen zu können und so fanden sich schnell Partner, welche diese Aktion mit unterstützten. Die AWO Integrationskita »Wichtel« bot beispielsweise fertige Masken innerhalb der Elternversammlungen an. Das gesamte Team um Einrichtungsleiterin Cornelia Wipp leistete eine beeindruckende Arbeit. Anfang Oktober nahm die Näh-AG die Spenden entgegen. Nicole Lehmann bedankt sich im Namen ihrer Näh-Mädels auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Helfenden für jede kleine, aber auch die überaus großzügigen Spenden. Insgesamt konnten 160 Euro entgegengenommen werden. Darüber hinaus geht ein weiterer Dank an das Mitarbeiterteam und Schülerinnen und Schüler der Ehm-Welk-Oberschule sowie der Firma HW-BAU, welche sich ebenfalls finanziell in die Aktion einbrachte. Mund-Nasen-Masken mit den unterschiedlichsten Motiven werden weiterhin in der Näh-AG genäht. Bei Interesse reicht eine E-Mail an karolin.holz@awo-bb-sued.de. Wer sich bei der DKMS als Spender registrieren möchte, kann dies hier tun.Im August 2020 begann das neue Schuljahr und während sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Hausaufgaben quälen und Neues lernen, kämpfen hier und da auch Kinder ums Überleben. So auch Marlene, die neunjährige Tochter eines Kollegen von…

weiterlesen