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Lauchhammer überraschte zum 4. Stadtfest

Lauchhammer. Bei bestem Wetter und einem vielseitigen Programmangebot konnte zum 4. Stadtfest in Lauchhammer ein Besucherrekord verzeichnet werden.

An der Ausgestaltung des Festes waren wieder zahlreiche Vereine aus Lauchhammer beteiligt. Musikalisch sorgten unter anderem Bands wie Mr. Standoff, Crazy Birds, Leekhammer und Bosstime für hervorragende Stimmung. Die Jugendband Percusixx eröffnete den Festakt am 5. Juli im Schlosspark Lauchhammer-West.

Bürgermeister Roland Pohlenz betonte in seiner Festrede vor geladenen Gästen , dass sich die Stadt trotz komplizierter Bedingungen nachhaltig entwickelt.

„Mit knapp 5000 Arbeitsplätzen ist Lauchhammer eine Industriestadt in vorderster Reihe“, sagt das Stadtoberhaupt.

Zahlreiche Investitionen und Modernisierungen sind in den vergangenen Jahren erfolgt. Derzeit hat die Stadt ein Investitionspaket von  zirka 30,5 Millionen Euro bis Ende 2022 geschnürt. Auch der Bevölkerungsrückgang der letzten Jahrzehnte scheint  gestoppt. Zwischen 2017 und 2018 ist ein Zuwachs von 53 Einwohnern zu verzeichnen.

Ein zentrales Thema war natürlich der Rathausneubau.

„Wir brauchen das neue Rathaus, und zwar im Stadtzentrun und nirgendwo anders. Das Land kann und will uns dabei helfen“, bekräftigte Roland Pohlenz.

Für ihr langjähriges Engagement als Vorsitzende des Heimatvereins Kostebrau wurde Ingeborg Mittag mit der Ehrenurkunde der Stadt Lauchammer ausgezeichnet. Carola Werner, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses,  erhielt den Ehrenpreis der Stadt Lauchhammer für ihren aktiven Einsatz für den Erhalt und die Projekte des Mehrgenerationenhauses.

Erstmals Stadtmodell präsentiert

Ein Highlight des diesjährigen Stadtfestes war die Präsentation eines Stadtmodells, gebaut vom Jugend-forscht-Zentrum unter Leitung von Fred Hocker. In zweieinhalb Jahren Bauzeit entstand eine Nachbildung des Stadtgebietes in den 1980iger Jahren im Maßstab 1:2500 mit all seinen Industrieanlagen. Das Modell  erwies sich regelrecht als Besuchermagnet. Für diese Leistung bedankte sich Bürgermeister Roland Pohlenz persönlich und würdigte die Arbeit mit einer finanziellen Zuwendung.

„Das Stadtmodell wird einen würdigen Platz im Rathaus bekommen.“

Gleich mehrere  Schecks überreichte die ONTRAS Gastransport GmbH an Lauchhammeraner Vereine. Insgesamt 16 Vereine nutzten das Angebot, Projekte einzureichen. Eine Jury wählte sechs Projekte beziehungsweise Vereine aus. Jeweils 200 Euro erhielten das Tiergehege am Schlosspark, der Freundeskreis Kunstgussmuseum e.V., der Ortsbeirat Grünewalde/Interessengemeinschaft Dorfteich, der  Karnevalsclub Lauchhammer 1974 e.V., der Traditionsverein Braunkohle e.V., Sektion Parkbahn und die BG Lauchhammer 1950 e.V..

Neue Drehleiter übergeben

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhr die neue Drehleiter vor die kleine Bühne im Schlosspark. Der Bürgermeister übergab symbolisch die Schlüssel für das hochmoderne Fahrzeug. 32 Meter beträgt die maximale Arbeitshöhe der Drehleiter.

Am Sonntag wurde der traditionelle Bergmannstag gefeiert. Am Parkbahnbahnhof empfängt den Fahrgast seit dem Fest das originale Schild „LauchhammerWest“, welches einst das Schrankenwarterhäuschen am Bahnübergang Berliner Straße zierte.

Gut genutzt von den Besuchern wurde auch der kostenlose Busshuttle. Bürgermeister Roland Pohlenz bedankt sich bei allen Akteuren, Sponsoren und Besuchern für das gelungene Fest.

(PM/Stadt Lauchhammer)

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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