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Intensivstation mit neuer Fachschwester

Senftenberg. Nadine Gurkasch unterstützt das Team der Station 41 im Klinikum Niederlausitz nach erfolgreicher Fachweiterbildung mit ihren fachlichen Qualifikationen. Ab Mitte März übernimmt Dr. med. Volkmar Hanisch als neuer Chefarzt die Intensivstation.

Nach zwei Jahren Ausbildung an der Gesundheitsakademie der Charité in Berlin hat Nadine Gurkasch (25) erfolgreich ihre Qualifikation zur Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege abgeschlossen. Nadine Gurkasch arbeitet seit 2014 auf den Stationen der Kardiologie, Intermediate Care (Überwachungsstation) und der Intensivstation im Klinikbereich Senftenberg des Klinikums Niederlausitz. Ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin hat die gebürtige Sallgasterin (EE) in Dresden absolviert. Vor ihrer Tätigkeit im Klinikum hat sie zunächst zwei Jahre im Pflegeheim in Annahütte gearbeitet und konnte dort wertvolle Erfahrungen für die Praxis gewinnen.

Auszubildende anleiten

Mit der Nähe zu ihrer Heimat und durch die gute fachliche Betreuung auf der ITS fühlt sich Nadine Gur-kasch sehr wohl in dem Team und arbeitet gern dort. „Mit unserer Pflegebereichsleitung und unserer Stationsleitung haben wir immer eine Ansprechpartnerin. Ihnen liegt die gute fachliche Begleitung und Weiterbildung des gesamten pflegerischen ITS Team sehr am Herzen und sie setzen sich dafür persönlich ein. Mit der Fachausbildung habe ich noch weiteres Hintergrundwissen für meine Arbeit bekommen. Das gibt mir noch mehr Sicherheit und so kann ich auch Auszubildende auf unserer Station noch besser anleiten“, sagt Nadine Gurkasch. Ihre Motivation für die Arbeit auf einer Intensivstation mit schwerstkranken Patienten zieht die 25-Jährige aus den kleinen Fortschritten, die die Patienten machen, zum Beispiel wenn bei beatmeten Patienten Tag für Tag weniger Sauerstoffzuvor notwendig ist.

Die Intensivstation

Auf der Intensivstation eines Krankenhauses werden schwerstkranke Patienten überwacht und behandelt. Ein Teil der Patienten schwebt akut in Lebensgefahr, zum Beispiel nach einem Unfall. Andere Patienten werden auf der Intensivstation präventiv überwacht, zum Beispiel nach schweren oder aufwändigen Operationen. So soll sichergestellt werden, dass bei einer Verschlechterung des Zustands schnell reagiert werden kann. Auf Intensivstationen arbeiten Fachärzte, Pflegekräfte sowie Unterstützungskräfte zusam-men. Der medizinische und pflegerische Aufwand ist auf der Intensivstation besonders hoch.
Die Intensivstation im Klinikum Niederlausitz ist fachübergreifend organisiert, das heißt, es werden Pati-enten mit unterschiedlichen Erkrankungen behandelt. Der Fokus kann anästhesiologisch-chirurgisch, zum Beispiel Patienten nach chirurgischen Eingriffen oder internistisch zum Beispiel medikamentöse Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.

Die Arbeit der Fachpflegekräfte

Fachpflegekräfte einer Intensivstation sind unter anderem für die Beobachtung der Vitalwerte von Pati-enten verantwortlich. Verschlechtert sich die Situation, ergreift das Pflegepersonal selbstständig Maß-nahmen, um die Patienten zu stabilisieren. Um die Intensivüberwachung und -therapie des Patienten durchführen und begleiten zu können, ist die Arbeit mit einer Vielzahl von medizinischen Geräten unumgänglich. So fällt die Aufbereitung, Funktionsprüfung und Überwachung von Geräten wie beispielsweise Beatmungsmaschinen, Perfusoren (Spritzenpumpen), Defibrillatoren und Monitoren bis hin zu intensiv-medizinischer Technik, bei denen eine Maschine teilweise oder vollständig die Atemfunktion von Patienten übernimmt, ebenso in pflegerische Verantwortung.

Pflegekräfte weiterbilden

Für das Klinikum Niederlausitz ist eine hohe Quote an Fachpflegekräften auf der Intensivstation eines der Topziele der Personalentwicklung. Daher erhalten Pflegekräfte des Klinikums die Möglichkeit, eine Wei-terbildung in der Anästhesie- und Intensivpflege zu absolvieren. Diese dauert zwei Jahre. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und eine ein- bis zwei-jährige Erfahrung in der Intensivpflege. Die Kosten der Fachweiterbildung trägt zu einhundert Prozent das Klinikum, dies beinhaltet auch die „Ausfallkosten“ für die rund 300 Weiterbildungstage, die die Pflegekraft aufgrund der Weiterbildung nicht am Arbeitsplatz zur Verfügung steht sowie sämtliche Nebenkosten. Das Klinikum Niederlausitz unterstützt die Fort- und Weiterbildungen ihrer Mitarbeiter jährlich mit insgesamt zirka 400.000 Euro. Denn Personalentwicklung ist ein strategisches Unternehmensziel und in Zeiten des Fachkräftemangels eine tägliche Herausforderung.

Neue medizinische Leitung

Die Intensivmedizin wir ab Mitte März neu organisiert und erhält eine neue medizinische Leitung. Dr. med. Volkmar Hanisch, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie wird zum 18. März 2019 die Funktion des Chefarztes übernehmen. Dr. Hanisch bringt außerdem Kompetenzen in den Bereichen spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin und Palliativmedizin mit. Mit seinen Kompetenzen wird Dr. Hanisch die Intensivmedizin weiterentwickeln und auch in anderen Bereichen innerhalb des Klinikums tätig werden.

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Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändler

Sachsen. In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei gelang es, rund 160 Gramm Kokain, 800 Ecstasy-Tabletten, 8 Gramm Crystal sowie 170.000 Euro Bargeld sicherzustellen. Der Schwarzmarktpreis der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf circa 20.000 Euro. Ein 30 Jahre alter deutscher Beschuldigter wurde von Spezialkräften der Sächsischen Polizei in einer Ferienwohnung bei Finsterwalde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden am 11. Januar Haftbefehl gegen den Mann und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Festgenommene steht im Verdacht, seit mindestens Herbst 2017 Handel mit Betäubungsmitteln – insbesondere mit der gefährlichen Droge Crystal – getrieben und sich damit seinen Lebensunterhalt verdient zu haben. Den Durchsuchungsmaßnahmen gingen umfangreiche Ermittlungen der beteiligten Behörden voraus. Diese ermittelten seit November gegen eine deutschstämmige Tätergruppierung aus dem Raum Dresden, welche im Verdacht stand, Betäubungsmittel nach Deutschland einzuschmuggeln sowie selbst herzustellen und anschließend gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei dem festgenommenen Mann soll es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um einen der Großabnehmer dieser Tätergruppierung handeln. Bereits im Januar 2018 fanden mehrere Durchsuchungen im Raum Dresden statt, bei welchen vier Kilogramm Crystal, 1.650 Ecstasy-Tabletten, 500 Gramm Marihuana, ein professionell eingerichtetes Labor sowie Chemikalien, mit welchen Crystal und Ecstasy hergestellt hätte werden können, drei vollautomatische und schussfähige Maschinenpistolen, eine Pistole, 125.000 Euro Bargeld sowie diverse Wertgegenstände sichergestellt wurden. Damals wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden vom Amtsgericht Dresden Haftbefehl gegen zwei Männer erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. (pm)In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei…

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