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Gesunde Zähne in der Integrationskita

Großräschen. Die DRK-Integrationskindertagesstätte „Zwergenhand“ in Großräschen erhielt jetzt das Zertifikat „Kita mit Biss“ und ist stolz darauf, die Mundgesundheit der Kinder besonders zu fördern.

Wenn das Krokodil Kroko die Kinder in Großräschen besucht, denken die wenigsten gleich an Zahnarzt und das Zähneputzen. Dennoch kommt Kroko nicht einfach so aus Spaß, sondern will den Kindern spielerisch das Thema gesunde Zähne näher bringen.

Ernährungs- und Aufklärungsprogramm

Mit Kroko besucht auch Nicole Nitschke, Prophylaxehelferin im Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (OSL), die Kindertagesstätten im Landkreis. Sie begleitet das Präventionsprogramm „Kita mit Biss“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Mundgesundheit zu fördern und die frühkindliche Karies zu vermeiden. Es ist ein Ernährungs- und Aufklärungsprogramm, um einen mundgesundheitsförderlichen Kita-Alltag zu schaffen. Dafür wurden praktikable Handlungsleitlinien, wie ein zahngesundes Frühstück, das Anbieten von zuckerfreien Getränken, das Zähneputzen nach der Hauptmahlzeit und vor allem das frühzeitige Abgewöhnen der Nuckelflasche bei Kindern, die schon aus der Tasse trinken können, entwickelt.

Zahn zum Anstecken

Auch die Integrationskita in Großräschen hatte sich verpflichtet, das Präventionsprogramm umzusetzen und erhielt nun das Zertifikat, welches Eltern und Gästen auf einen Blick zeigt, dass hier die Mundgesundheit der Kinder besonders gefördert wird. Bei der Zertifikatsübergabe begrüßten die Kinder die Gäste mit einem eigens einstudierten Programm. Passend zum Thema sangen sie das Zahnputz- und Obst-Lied und präsentierten ein Mahlzeiten-Gedicht. Für die Kita gab es anschließend nicht nur die Urkunde, sondern auch Geschenke. So erhielt jedes Kind einen kleinen Orden in Form eines Zahns zum Anstecken. Die Kita freute sich außerdem über ein Zahnputz-Spiel sowie Zahnputz-Uhren, -Becher und natürlich durften Zahnbürsten, auch für die Erzieher, nicht fehlen.

Zahnputzschwester betreut Kitas

Nicole Nitschke betreut als Prophylaxehelferin 73 Kindertagesstätten, wobei in manchen Kitas keine Zähne geputzt werden. Einmal im Jahr besucht sie als Zahnputzschwester mit Kroko die Einrichtungen. Dann zeigt Kroko den Kindern, wie man richtig Zähne putzt oder was beim Zahnarzt passiert. Einmal im Jahr findet außerdem eine Zahnuntersuchung bei den Kindern statt. Der Landkreis unterstützt die Kitas mit der Bereitstellung von Zahnbürsten.

Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

Insgesamt sind im Landkreis OSL 27 Kitas als „Kita mit Biss“ ausgezeichnet. In das Programm werden auch die Eltern als Vorbilder mit einbezogen. Die Kinder lernen neben den alltäglichen zahngesunden Maßnahmen, wie wichtig es ist, schon von klein auf regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Unterstützt und gefördert wird das Programm von der Landeszahnärztekammer Brandenburg sowie ihren Partnern der Brandenburger Gruppenprophylaxe und vor Ort von den Zahnärztlichen Diensten der Landkreise.

(PM/Dunja Petermann, www.pr-kompass.de)

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Flug des Buchsbaumzünslers hat begonnen

Sachsen. Nachdem bereits Ende März die ersten überwinterten Larven des Buchbaumzünslers auf den Pillnitzer Versuchsfeldern gesichtet wurden, sind jetzt auch die ersten Falter an verschiedenen Standorten in Sachsen in aufgestellten Pheromonfallen gefangen worden, so z. B. in der vergangenen Woche in Leipzig, im Landkreis Meißen und in Pillnitz. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) aktuell in Dresden mit. Die Falter leben nur ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit kann ein Weibchen jedoch bis zu 150 Eier ablegen, bevorzugt an der Unterseite der äußeren Blätter des Buchsbaums. Die Eier entwickeln sich innerhalb von 3 bis 7 Tagen enorm schnell zu kleinen gefräßigen Raupen. Ausgehend vom beobachteten Falterflug wird dieses Stadium bis Mitte Juli erreicht werden und der Blattfraß einsetzen. Gartenbesitzer sollten deshalb auf der Hut sein und diesen Termin für Bekämpfungsmaßnahmen berücksichtigen! Von Einzelpflanzen können die frisch geschlüpften Raupen abgelesen und danach vernichtet werden. Wer größere Bestände erhalten will, kommt nicht umhin, den Buchsbaumzünsler mit Pflanzenschutzmitteln zu bekämpfen. Das LfULG empfiehlt, hier auf Mittel mit biologischen Wirkstoffen zu setzen. Für den Haus- und Kleingarten gibt es im Fachhandel zugelassene Pflanzenschutzmittel mit den biologischen Wirkstoffen Azadirachtin und Bacillus thuringiensis. Sie sind alle als bienenungefährlich eingestuft worden. Die Maßnahme muss gegebenenfalls wiederholt durchgeführt werden, so lange lebende Raupen in den Pflanzen gefunden werden. Alle Blätter sind gründlich zu benetzen. Ein Abtropfen der Spritzbrühe von den Blättern ist zu vermeiden. Achtung! Für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Dimethoat gibt es keine Zulassung im Haus- und Kleingartenbereich im Freiland. Eine Zuwiderhandlung stellt einen Verstoß gegen das Pflanzenschutzgesetz dar und zieht ein Bußgeld nach sich. Für Pflanzenschutzfragen im Bereich Haus- und Kleingarten steht den Bürgerinnen und Bürgern die Sächsische Gartenakademie im LfULG als Ansprechpartner zur Verfügung. Ebenso beraten die Experten über Alternativen zum Buchsbaum und informieren rund um alle Themen, die Haus- und Kleingärtner berühren. Die Beratung über das Gartentelefon (0351 2612 8080) erfolgt immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Nachdem bereits Ende März die ersten überwinterten Larven des Buchbaumzünslers auf den Pillnitzer Versuchsfeldern gesichtet wurden, sind jetzt…

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