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Blick ins Regenrückhaltebecken von Lübbenau

Lübbenau/Spreewald. Am Samstag, 11. Mai, findet bundesweit der „Tag der Städtebauförderung“ statt. Die Stadt Lübbenau/Spreewald bietet an diesem Tag eine Führung über die Baustelle des Regenrückhaltebeckens in der Neustadt an, berichtet Sprecherin Mandy Kunze.

Nach einer fachlichen Einführung in das Projekt, das neben dem sanierten Regenrückhaltebecken auch aus einem Erdbecken und einem Zuleitungsgraben besteht, kann die Baustelle besichtigt werden. Des Weiteren informiert eine Bilddokumentation über die interessanten und vielschichtigen archäologischen Funde, die während des Baus gemacht wurden. Treffpunkt für die Baustellenbesichtigung ist um 10 Uhr am Lindenweg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, heißt es. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Gäste.

Tag der Städtebauförderung

Der Tag der Städtebauförderung ist eine gemeinsame Initiative vom Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Er will die Beteiligung der Bürger bei Vorhaben der Städtebauförderung stärken. Allein in vergangenen Jahr beteiligten sich rund 500 Kommunen an diesem Aktionstag. In über 650 Veranstaltungen erlebten die Bürger, was mit den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung in den Städten erreicht wird.

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Eggerts Ostwind – Wer hat die Wahl?

Sachsen. Am Sonntag haben wir, wie uns im Wahlkampf zuweilen versichert wird, die Wahl. Wer sich die Briefwahlunterlagen hat schicken lassen, kann das zumindest im Prinzip bestätigen. Wo kommunale Vertretungen zu bestimmen sind, ist der einschlägige Wahlzettel noch einigermaßen übersichtlich (auf meinem standen Vertreter von drei Parteien, vier örtlichen Bündnissen, dazu drei Einzelkandidaten). Der Wahlzettel fürs Europaparlament dagegen erreicht die Höhenmaße von anderthalb Zeitungsseiten. Also bitte: Nehmen Sie sich viel Zeit für den Besuch des Wahllokals. Wobei wir von denjenigen, die auf diesem Wahlzettel verzeichnet sind, nur wissen, dass sie, genügend Stimmen vorausgesetzt, ins Europaparlament einziehen. Ob einer oder eine davon später Chef oder Chefin der europäischen Kommission wird, wissen wir nicht. Manfred Weber, von dem uns die Deutschland-Union beispielsweise versichert, er habe beste Chancen, dies zu werden, ist das selbst dann noch nicht, wenn Europas Konservative als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgehen. Denn: Seine tatsächlichen Wähler sind die Regierungs-Chefs der EU-Staaten. Und die halten an ihrem Privileg fest, den Kommissionspräsidenten zu bestimmen. Soweit zum Thema: Wir haben die Wahl. Gastkommentar von Hans EggertAm Sonntag haben wir, wie uns im Wahlkampf zuweilen versichert wird, die Wahl. Wer sich die Briefwahlunterlagen hat schicken lassen, kann das zumindest im Prinzip bestätigen. Wo kommunale Vertretungen zu bestimmen sind, ist der einschlägige…

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