sst

Wasserentnahmen aus Spreewaldgewässern wieder möglich

Dahme-Spreewald. Die rechtlich gestattete Wasserentnahme aus den Gewässern der Spree ist wieder zulässig. Die Untere Wasserbehörde hat die Allgemeinverfügung wieder aufgehoben, berichtet Janet Grund aus der Landkreisverwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald (LDS).

Dies bestätige der kürzlich veröffentlichte Widerruf einer Allgemeinverfügung, die durch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald am 10. September 2018 erlassen worden war. Mit dem nun veröffentlichten Amtsblatt 02/2019 trete diese Allgemeinverfügung wieder außer Kraft. Die damit verbundene Einschränkung des befristeten Eigentümer- und Anliegergebrauchs sowie von wasserrechtlich erlaubten Entnahmen aus Oberflächengewässern sei ab sofort widerrufen. Die aktuelle wasserwirtschaftliche Situation und Wetterprognose mache eine weitere Aufrechterhaltung nicht mehr erforderlich, informiert die Untere Wasserbehörde. 

Nötig sei die Einschränkung aufgrund der anhaltend warmen und trockenen Wetterlage von Anfang April bis September 2018 geworden. Über eine Allgemeinverfügung des Landkreises Dahme-Spreewald war die befristete Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpvorrichtung in der Zeit von 6 Uhr bis 21 Uhr untersagt. Diese Untersagung habe sich auf die Gemeinde Märkische Heide, das Amt Unterspreewald und das Amt Lieberose/Oberspreewald sowie die Stadt Lübben erstreckt.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

weiterlesen