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Geschäftsführerwechsel beim Spreewaldverein

Lübben. Axel Müller hat die Geschäftsführung des Spreewaldvereines, und damit das Regionalmanagement der LEADER-Region Spreewald-PLUS, mit Sitz in Lübben (Spreewald) übernommen. Er ist seit dem 1. Januar im Amt, berichtet jetzt Andreas Traube aus dem Spreewaldverein e.V..

Axel Müller vertritt damit Melanie Kossatz, die ihre Elternzeit wahrnimmt, bis zum Februar 2020. Dazu Melanie Kossatz: „Ich wünsche Herrn Müller viel Erfolg und vertraue darauf, dass alle Partner des Spreewaldvereins meiner Vertretung die Kooperationsbereitschaft entgegenbringen die ich bisher erfahren haben, damit Herr Müller den in der Regionalentwicklung des Spreewaldes eingeschlagenen Weg weitergehen kann.“ 

Axel Müller arbeitete zuvor als Entwicklungshelfer und Auslandsmitarbeiter der „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ)“ im Südkaukasus, Osteuropa und Ostafrika . Er stammt aus Vetschau/Spreewald, wo er von 1994 bis 2009 hauptamtlicher Bürgermeister war.

Axel Müller: „Der Herausforderung, im Dienste des Spreewaldvereines für die weitere Regionalentwicklung meiner Heimat tätig zu sein, stelle ich mich sehr gern. Es ist mir eine Ehre, hier wieder Verantwortung zu übernehmen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand, dem Team der Geschäftsstelle, den Vereinsmitgliedern und Kommunen im Wirtschaftsraum Spreewald, den Gremien sowie allen Partnern, die die Arbeit des Spreewaldvereines begleiten und ermöglichen.“

Info:

Der Spreewaldverein mit Sitz in Lübben (Spreewald) ist die europaweite Interessenvertretung von Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Institutionen in der Region. Er organisiert den Prozess der ländlichen Entwicklung, unterstützt die Vernetzung von Akteuren im Wirtschaftsraum Spreewald und setzt sich für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen in den Städten und Gemeinden ein. Dazu gehören sowohl die Stärkung der ländlichen Wirtschaft und des Tourismus als auch die Unterstützung in anderen Lebensbereichen wie Soziales, Kultur und den Naturschutz.

Als Inhaber der regionalen Dachmarke Spreewald sichert der Verein mit dem Gütesiegel dem Verbraucher eine hohe Qualität der regionalen Produkte und Dienstleistungen der Land- und Ernährungswirtschaft, des Handwerks, des Handels und der Tourismuswirtschaft. Im Vordergrund steht dabei der Schutz und die Sicherung der Qualitätsstandards der Imageprodukte „Spreewälder Gurken“ und „Spreewälder Meerrettich“.

Der Spreewaldverein kann auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit den Förderprogrammen der EU und des Landes verweisen. Das Anliegen ist, mit diesen Programmen den Menschen in der Region Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen, sie im Antragsverfahren zu beraten und den Gemeinden bei der Beseitigung von Missständen in ihrer Infrastruktur Unterstützung zu geben. Er hat derzeit rund 160 Mitglieder.

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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