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Generationswechsel in der Gärtnerei Staritz

Tochter Kordula übernimmt ab 1. September Geschäftsführung

Die Gärtnerei Staritz befindet sich in einem Jubiläumsjahr. Am 1. September 1991 eröffneten Werner und Ingrid Staritz ihren Gärtnereibetrieb am Weinbergweg in Neu Zauche. »Damit befinden wir uns jetzt im 30. Jahr unseres Bestehens. Das ist ein tolles Jubiläum«, ist Werner Staritz stolz und verrät, dass ab dem 1. September dieses Jahres Tochter Kordula Neumann die Geschäftsführung der Familiengärtnerei übernehmen wird.

Sie ist gelernte Floristin und hat ihre Eltern seit vielen Jahren bereits unterstützt. »Unsere Kunden können weiterhin auf unser bekanntes Produktionsprofil bauen«, sagt Kordula Neumann und spricht über den Gemüse- und Kräuteranbau, über Beet- und Balkonbepflanzung sowie über Blumendekorationen für verschiedene Anlässe. »Als Dienstleister übernehmen wir auch gern die Bepflanzung für Hotels- und Gastronomiebetriebe.« Wie Kordula Neumann informiert, wird die Gärtnerei selbstverständlich auf die bestehenden Handelspartner bauen. Beispielsweise mit der Erzeugergenossenschaft Landgard, mit der Kühne Garten- und Pflanzenwelt sowie mit der Vertriebsgesellschaft Quedlinburger Saatgut mbH. »Es ist wichtig, dass wir uns diese guten Partner aufgebaut haben«, sagt Werner Staritz. »Wir können nicht alles allein produzieren. Immerhin ziehen wir bereits selbst jährlich 60 000 Jungpflanzen.« Natürlich sollen auch die beliebten Hoffeste sowie das Weihnachtsmärchenspiel beibehalten werden.

Der Generationswechsel in der Gärtnerei wird am Dienstag, 1. September, 10 Uhr, feierlich gewürdigt - mit einem kleinen Willkommenstrunk und spreewaldtypischen Häppchen. Werner und Ingrid Staritz freuen sich: »Wir sind dankbar, dass wir unsere Gärtnerei über drei Jahrzehnte geführt und unser Profil kontinuierlich gehalten haben. Jetzt ist es schön zu sehen, dass mit unserer Tochter jemand da ist, der unsere Gärtnerei weiterführt. Das freut auch eine ganze Region, denn viele haben bereits gefragt, wie es weitergeht und sind glücklich, das wir bleiben.«

Bis zum 1. September wird jetzt die Gärtnerei flott gemacht. Dabei erhält der Hofladen ein komplett neues Design. Zudem entsteht eine Ausstellungsfläche für Freilandflanzen. Die Pflanzenhalle, das Schaugewächshaus und die Kaffeehalle bleiben und werden schick gemacht. Zukünftig soll auch ein Wohn- und Geschäftshaus neben der Gärtnerei gebaut werden - mit einem Büro und einem Beratungsraum für die neue Chefin der Gärtnerei.

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