sst

Auf Nachtwächters Pfaden wandeln

Lübben. Anlässlich des bundesweiten Tages der Städtebauförderung gibt die Lübbener Stadtverwaltung am Donnerstag, 9. Mai, einen Einblick in eines der aktuellen Projekte aus diesem Bereich – das Fußwegeleitsystem: Als einer von drei in diesem Rahmen geplanten thematischen Rundwegen wird der Nachtwächterpfad vorgestellt, berichtet Stadtsprecherin Dörthe Ziemer.

Regelmäßig geht der Lübbener Nachtwächter alias Frank Selbitz diesen Weg, um seinem Publikum Lübbener Geschichten und Geschichte bei Nacht näherzubringen. Dieses Jahr feiert er sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Da auf dem Pfad des Nachtwächters die frühere Lebenskultur der Lübbener und die Geschichte der Stadt erkundet werden können, wurde der Rundweg in das Fußwegeleitsystem aufgenommen.

Digitale Informationen

Geplant ist, diesen und zwei weitere Rundwege (Natur-Route, historische Route) auszuschildern und mit digitalen Inhalten zu verknüpfen, die den Gästen der Stadt Informationen zu historischen Gebäuden, zurückliegenden Nutzungen und besonderen Begebenheiten vermitteln. Diese Wege sollen einladend gestaltet werden und Plätze zum Verweilen enthalten. Über die Rundwege hinaus soll durch das Fußwegeleitsystem insbesondere eine einheitliche Beschilderung vom Bahnhof zur Innenstadt und von der Schlossinsel zur Innenstadt hergestellt werden. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Start für den (diesmal kostenfreien) Nachtwächterrundgang am 9. Mai ist um 20 Uhr, Treffpunkt ist die Tourist-Info auf der Schlossinsel. Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Rundgang durch die sanierte, abendliche Lübbener Innenstadt teilzunehmen. Ein Besuch des Trutzers in der westlichen Stadtmauerbefestigung mit der historischen Wächterstube, dem Domizil des Nachtwächters, steht ebenfalls auf dem Programm.

Hintergrund: Tag der Städtebauförderung

Als Gemeinschaftsinitiative des Bundesbauministeriums, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes feiert der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019 – zwei Tage nach der Lübbener Veranstaltung – Jubiläum. Bereits zum fünften Mal findet er mit Veranstaltungen rund um die Städtebauförderung in ganz Deutschland statt.

Über 550 Städte und Gemeinden informieren in mehr als 650 Veranstaltungen über ihre Strategien und die Ziele der Planungen und Projekte, die durch die Städtebauförderung realisiert werden können und laden Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Entwicklung ihrer Stadt ein. Der bundesweite Aktionstag soll die Vielfalt der Städtebauförderung abbilden und ist ein bundesweites Forum des Austauschs und der Präsentation.

(PM/Stadt Lübben)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

weiterlesen