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„Wir sind die neuen Wasserpaten!“

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März

Cottbus. Stadt Cottbus, LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG und Klasse 1a der Umweltschule Dissenchen unterzeichneten einen neuen Wassergenerationenvertrag

Viele strahlende Kinderaugen gab es einen Tag vor dem internationalen Weltwassertag bei der LWG. Der Grund: die Unterzeichnung eines neuen Wassergenerationenvertrages zwischen dem Cottbuser Wasserversorger, der Stadt Cottbus und der Klasse 1a der Umweltschule Dissenchen. Darin versichern sie, sich gemeinsam für den Schutz des Wassers einzusetzen. „Diese Wasserpatenschaften haben eine lange und gute Tradition in unserem Unternehmen.

Im kommenden Jahr liegt der erste Vertragsabschluss 25 Jahre zurück“, betont Reinhard Beer, Kaufmännischer Geschäftsführer der LWG. Bereits siebenmal wurde ein solcher Vertrag mit Schulen der Region abgeschlossen, zuletzt am 22. März 2016 mit der damaligen Klasse 1a der Umweltschule Dissenchen. Drei Jahre später haben eben diese Schüler - nunmehr Klasse 4a -, symbolisch den Staffelstab an die Jüngeren aus der Klasse 1a weitergegeben. Nun werden diese als neue „Wasserpaten“ die kommende Zeit nutzen, um sich mit Unterstützung der LWG auf vielfältige Weise mit dem Thema Trinkwasser zu beschäftigen und zu lernen, warum und wie man dieses kostbare Gut schützen muss. Besuche im Wasserwerk und auf der Kläranlage sowie die aktive Mitarbeit beim jährlichen Weltwassertag der Schule sind dabei schon fest eingeplant.

„Diese Wasserpatenschaft ist eine große Sache für unsere ‚Kleinen‘“, hebt Gabriele Wickmann, Rektorin der Umweltschule Dissenchen, hervor. „Doch unsere ganze Schulgemeinschaft steht an ihrer Seite. Gemeinsam werden wir unser Umweltkonzept, in dem Wasser – lokal und global - eine große Rolle spielt, mit Leben erfüllen.“

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Flug des Buchsbaumzünslers hat begonnen

Sachsen. Nachdem bereits Ende März die ersten überwinterten Larven des Buchbaumzünslers auf den Pillnitzer Versuchsfeldern gesichtet wurden, sind jetzt auch die ersten Falter an verschiedenen Standorten in Sachsen in aufgestellten Pheromonfallen gefangen worden, so z. B. in der vergangenen Woche in Leipzig, im Landkreis Meißen und in Pillnitz. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) aktuell in Dresden mit. Die Falter leben nur ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit kann ein Weibchen jedoch bis zu 150 Eier ablegen, bevorzugt an der Unterseite der äußeren Blätter des Buchsbaums. Die Eier entwickeln sich innerhalb von 3 bis 7 Tagen enorm schnell zu kleinen gefräßigen Raupen. Ausgehend vom beobachteten Falterflug wird dieses Stadium bis Mitte Juli erreicht werden und der Blattfraß einsetzen. Gartenbesitzer sollten deshalb auf der Hut sein und diesen Termin für Bekämpfungsmaßnahmen berücksichtigen! Von Einzelpflanzen können die frisch geschlüpften Raupen abgelesen und danach vernichtet werden. Wer größere Bestände erhalten will, kommt nicht umhin, den Buchsbaumzünsler mit Pflanzenschutzmitteln zu bekämpfen. Das LfULG empfiehlt, hier auf Mittel mit biologischen Wirkstoffen zu setzen. Für den Haus- und Kleingarten gibt es im Fachhandel zugelassene Pflanzenschutzmittel mit den biologischen Wirkstoffen Azadirachtin und Bacillus thuringiensis. Sie sind alle als bienenungefährlich eingestuft worden. Die Maßnahme muss gegebenenfalls wiederholt durchgeführt werden, so lange lebende Raupen in den Pflanzen gefunden werden. Alle Blätter sind gründlich zu benetzen. Ein Abtropfen der Spritzbrühe von den Blättern ist zu vermeiden. Achtung! Für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Dimethoat gibt es keine Zulassung im Haus- und Kleingartenbereich im Freiland. Eine Zuwiderhandlung stellt einen Verstoß gegen das Pflanzenschutzgesetz dar und zieht ein Bußgeld nach sich. Für Pflanzenschutzfragen im Bereich Haus- und Kleingarten steht den Bürgerinnen und Bürgern die Sächsische Gartenakademie im LfULG als Ansprechpartner zur Verfügung. Ebenso beraten die Experten über Alternativen zum Buchsbaum und informieren rund um alle Themen, die Haus- und Kleingärtner berühren. Die Beratung über das Gartentelefon (0351 2612 8080) erfolgt immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Nachdem bereits Ende März die ersten überwinterten Larven des Buchbaumzünslers auf den Pillnitzer Versuchsfeldern gesichtet wurden, sind jetzt…

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