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Wechsel in der Cottbuser Schauspieldirektion

Cottbus. Zunächst waren es nur Spekulationen und Vermutungen.Jetzt ist es Gewissheit. Jo Fabian muss nach dreijähriger Tätigkeit als Schauspieldirektor am Staatstheater Cottbus wieder gehen.

»Ab der neuen Spielzeit 2020/2021 übernimmt die aus dem nordrhein-westfälischen Wesseling stammende Dramaturgin Dr. Ruth Heynen den Posten«, teilte die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) mit. Die getroffene Personalentscheidung vom designierten Intendanten Stephan Märki, der mit der neuen Spielzeit im nächsten Jahr die Führung des Vierspartentheaters von Dr. Rene‘ Serge Mund übernimmt, ist nach seiner Auffassung ein Teil der Neuausrichtung des Staatstheaters, hieß es.

Dr. Ruth Heynen wird nachgesagt, dass sie eine ausgewiesene Theater-Expertin ist, die in den vergangenen Jahrzehnten als Dramaturgin gearbeitet und große Theaterprojekte und Festivals organisiert und geleitet hat. Sie soll dem Theaterstandort Cottbus neue und spannende künstlerische Impulse geben. Der Stiftungsrat will Ende des Jahres abschließend über die Besetzung der Stelle mit der 56-jährigen Schauspieldirektorin entscheiden.

Für den bisher erfolgreichen Autor, Regisseur und Choreografen sowie Bühnen-und Kostümbildner, Komponisten und Videokünstler Jo Fabian bleibt nur der bittere Abschied. Der 59-jährige Schauspieldirektor entwickelte schon frühzeitig eine eigene Sichtweite auf das Cottbuser Staatstheater. Für seine Inszenierung »Onkel Wanja« war er in der Kategorie »Regie/Schauspiel« für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust 2018« nominiert. Zuvor erhielt Fabian bereits den hochdotierten Deutschen Produzentenpreis für Choreografie. In dieser Spielzeit führt er unter anderen noch Regie in »Faust« und »Antifaust« sowie in Henry Ibsens Drama »Der Volksfeind«.

Abschied hat Ängste ausgelöst

Die Mitteilung, dass Jo Fabian das Cottbuser Staatstheater nach dem Willen des neuen Intendanten verlassen soll, hat erneut Ängste bei den Theaterleuten um ihr Mitspracherecht bei Führungsentscheidungen ausgelöst. Noch zu frisch sind die Querelen um den zurückgetretenen Intendanten und Operndirektor Martin Schüler sowie die fristlosen Entlassungen von Generalmusikdirektor Evan Christ und dem Vorstandsvorsitzenden der Brandenburgischen Kulturstiftung Dr. Martin Roeder. 

kay

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