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Trainer des FC Energie Claus Dieter Wollitz im Gespräch

War die Start-Formation bei letzten Test gegen Neugersdorf identisch mit der, die auch gegen Rostock beginnt?

Das kann so sein, muss es aber auch nicht. Denn wir können auch mit zwei Stürmern, also mit Mamba und Scheidhauer gemeinsam spielen. Aber sicher nicht das ganze Spiel über. Besser wäre es wohl, während der 90 Minuten mal was an der Taktik ändern. Wir wollen flexibel sein, auch deshalb muss die Neugersdorf-Elf, nicht die für Rostock sein. Nur zwei Neuzugänge gab es im Sommer, leider sind auch die verletzt.

War finanziell nicht mehr drin?

Das war nicht der Grund. Aber wir vertrauen der Mannschaft, die sich den Aufstieg verdient hat. Zu denen haben wir das Vertrauen. Sollten wir aber während der ersten Wochen merken, dass es da und da an Qualität fehlt, können wir ja immer noch bis 31. August reagieren. Die Liste der Bewerber namhafter Spieler ist lang. Übrigens wäre für solche Neuzugänge tatsächlich auch Geld da.

Nochmal zum Thema Neuzugänge. Muss man sich Sorgen machen, wenn man auf das rege Treiben bei den Drittliga-Konkurrenten von Rostock bis Uerdingen schaut?

Was andere können oder auch nicht können, ist nicht unser Thema. Ich weiß was die Spieler von Energie Cottbus können, und weiß wie gesagt, dass auch wir noch das ein oder andere machen können in Sachen Neuzugänge. Aber nach dem Weg über zwei Jahre bis zurück in Liga drei haben alle bereitwillig geholfen, das Ziel zu erreichen. Wir wollten ja auch nie sagen, spiel mal schön für deinen Viertliga-Vertrag und wenn wir aufsteigen verhandeln wir neu. Wer hätte da Lust, alles zu geben. Darum will ich jetzt den Jungs niemanden vor die Nase setzen. Sie haben sich ihre Drittliga-Verträge tatsächlich verdient. Nun sollen und müssen sie zeigen, dass sie auch dafür taugen und gemeinsam mit allen im Verein den nächsten Schritt gehen.

Wie kann man das Team von außen motivieren?

Wir allein werden wir das nicht schaffen. Aber ich sage dazu nur eins. Wenn wir gegen Rostock 15.000 Zuschauer haben und die sehen, dass die Jungs alles geben, sie bis an die Grenzen gehen, dann ist es mit der Hilfe unserer großartigen Fans möglich, gleich zu Beginn auch diesen ambitionierten Verein zu schlagen. Das Startprogramm ist gut sortiert, prima geeignet für unsere Standortbestimmung. Danach werden wir sehen und erkennen, wo wir uns in dieser Liga leistungsmäßig einordnen. Schön wäre natürlich, wenn wir trotz dem erwarteten Druck und der Erwartung, der Weg mit den Jungs weiter gehen würde, die zwei Jahre genau darauf hin gearbeitet haben.

Herausragend in der letzten Saison war das DFB-Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart. Mit dem SC Freiburg hat sich wiederum ein Erstligist angesagt. Welche Bedeutung hat Freiburg und das Landespokalspiel fünf Tage zuvor?

Es ist ein Kontrastprogramm. Erst geht es gegen den Landesklassenvertreter Glienecke, da werden wir ohne jede Überheblichkeit vieleicht auch andere Spieler aus unserem Kader einsetzen. Fünf Tage danach kommt Freiburg aus der Bundesliga, deshalb freuen wir uns alle schon auf den 20. August.

 

 

 

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