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Rettung für Schmellwitzer Sozialkaufhaus

Johanniter übernehmen ab 1. Januar den Betrieb

Cottbus. Rechtzeitig zum Fest gibt es ein Geschenk der Johanniter Südbrandenburg für alle Menschen in Cottbus: Mit der Übernahme der Neu-Schmellwitzer Möbelbörse zum 1. Januar 2016 ist der Fortbestand des sozialen Angebots auch in Zukunft gesichert.

Die bisherigen Betreiber Christel Mehlhorn und Hubert Kucharzewski verabschieden sich zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Um das wichtige Angebot für sozial schwache Menschen aufrecht zu erhalten, hat man sich an die Johanniter Südbrandenburg gewendet. „Hier sind wir von Anfang an auf offene Ohren gestoßen. Wir sind froh, dass unser Angebot ab 1. Januar nahtlos fortgeführt wird“, betont Christel Mehlhorn.

Möbelbörse und Sozialkaufhaus befinden sich in der Gotthold-Schwela-Straße 67 in Neu-Schmellwitz. Bürger der Stadt haben hier die Möglichkeit, gespendete Dinge wie Möbel, Bekleidung, Alltagsgegenstände und vieles mehr zum günstigen Preis abzuholen. Das Angebot in Cottbus gibt es bereits seit 1992. Seit 2002 hat das Projekt, welches früher durch die ACOL-Beschäftigungsgesellschaft betreut wurde, seinen Sitz im Norden der Stadt.

Die Johanniter wollen die aktuellen Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 9 bis 16 Uhr, Sa. 10 bis 12 Uhr) beibehalten.  Auch die kostenlose Abholung von Möbelspenden soll weiterhin garantiert werden. Andreas Berger-Winkler, Vorstandsassistent des Regionalverbandes: „In Zukunft planen wir zusätzliche Angebote, so dass dies ein Treffpunkt im Stadtteil werden kann.“

Für Christel Mehlhorn und Hubert Kucharzewski war die Nachricht der Übernahme ihres Projektes, was sie jahrelang mit Leidenschaft betreuten, wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Übrigens auch für die drei Mitarbeiter am Standort, die nahtlos zum 1. Januar übernommen werden - zu besseren Bezügen. Ohne die Johanniter wären Möbelbörse und Sozialkaufhaus geschlossen worden.

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