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Olympiateilnehmer in Cottbus geehrt

Cottbus. An der Lausitzer Sportschule wurden in der vergangenen Woche die ehemaligen Eliteschüler empfangen, die an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio teilnahmen und mit insgesamt vier Medaillen zurückkehrten.

Emma Hinze, Maximilian Levy, Jana Majunke, Frances Hermann und Janne Engeleiter wurden dieser besonderen Ehre zuteil. Schulleiter Wolfgang Neubert nahm die Ehrungen vor und würdigte alle bisherigen Erfolge der besagten Spitzensportler vor der versammelten Schülerschaft.


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Emma Hinze gewann bei den Olympischen Spielen im Bahnrad Teamsprint eine Silbermedaille und verpasste mit dem vierten Platz im Einzelsprint ein weiteres Edelmetall nur knapp. Aufgrund der besonderen Umstände während der Corona-Pandemie waren diese Spiele für alle Teilnehmer eine besondere Herausforderung. Die Radrennsportler waren dadurch zum Beispiel auch nicht im olympischen Dorf untergebracht. Die vielen coronabedingten Auflagen sowie die anstrengende Dokumentation von persönlichen Daten empfand auch Maximilian Levy als besonders anstrengend, für den die Olympischen Spiele in Tokio die letzten seiner Karriere gewesen sind. Unter der Woche gab der Radrennprofi sein Karriereende zum Jahresende bekannt. Mit zwei fünften und einem sechsten Platz verpasste er nur knapp eine weitere Olympiamedaille in seiner Karriere.


Die erfolgreichste Sportlerin aus Cottbus war Jana Majunke. Sie holte bei den Paralympischen Spielen auf dem Dreirad sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Straßenrennen die Goldmedaille. »Besser geht’s ja nicht, es hat einfach alles gepasst«, berichtet die 31-Jährige stolz. Eine Silbermedaille in der sitzenden Klasse im Speerwerfen gewann Frances Herrmann, die wie Majunke ebenfalls gebürtige Cottbuserin ist. Sie besuchte ab 2006 als erste Sportlerin mit Behinderung die Lausitzer Sportschule Cottbus und konnte 2009 dort auch ihr Abitur ablegen. »Es ist toll zu sehen, wie die Integration mit dem paralympischen Sport hier geklappt hat«, so Herrmann.

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Den freundlichen Empfang vor der versammelten Schülerhaft der Lausitzer Sportschule Cottbus empfanden die Olympiateilnehmer allesamt als eine richtig tolle Aktion. »Die Sportschule war auf meinem bisherigen Weg ein ganz wichtiger Baustein«, meint die zweifache Olympiasiegerin Jana Majunke. »Man sollte seinen eigenen Weg finden und ihn gehen, egal wie holprig er manchmal ist«, gab Emma Hinze den aktuellen Sportschülerinnen und Sportschülern mit auf den Weg. »Die fünf Jahre auf der Sportschule sind die wichtigsten Lehrjahre auf meinem Weg nach vorne gewesen«, ist sich auch Maximilian Levy sicher.

»Diese Auszeichnungen vor der kompletten Sportfamilie unserer Schule sind für unsere jungen Sportschülerinnen und Sportschüler sehr wichtig. Sie erkennen was durch Willen, Disziplin, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen möglich ist. Sie haben sportliche Vorbilder vor sich, die die gleiche Schule besucht haben und die man auch mal anfassen kann«, meint Schulleiter Wolfgang Neubert.


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Eine Auswertung aller deutschen olympischen und paralympischen Medaillengewinner in Tokio, die von der Berliner Kreativagentur »ABCD Agency« durchgeführt wurde, ergab, dass Cottbus die dritterfolgreichste »Olympiaherkunftsstadt« ist. Nur aus Berlin und Bonn kamen mehr Medaillengewinner. Die Lausitzer Sportschule trug dabei ihren Verdienst bei.

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Neben der Ehrung der Olympiateilnehmer wurden in der vergangenen Woche auch die Sportler des Schuljahres 2020/21 der Lausitzer Sportschule ausgezeichnet. Lea Raschik (Leichtathletik), Vanessa Laws (Para-Radsport), Clara Schneider (Radsport), Victoria Meise (Volleyball), Justus Arlinghaus (BMX Racing), Edwin Bröse (Fußball), Hannes Knecht (Handball), Lars Garmann (Trampolinturnen) und Willi Binder (Gerätturnen) gehörten zu den Preisträgern.

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Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

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