dd

Illegaler Müll in Cottbus

Aus für Wertstoffsammlung

Cottbus. Am Wertstoffplatz am Bonnaskenplatz in Cottbus kann künftig nur noch Glas gesammelt werden. Alle anderen Behälter werden abgezogen.

Grund dafür ist illegaler Mülltourismus. Obwohl der Platz vom Entsorgungsunternehmen ALBA regelmäßig beräumt und gesäubert worden ist, kam und kommt es seit Jahren immer wieder zu illegalen Ablagerungen in und neben den Behältern. Neben ausgedienten Gartenpools und Wäscheständern landen regelmäßig auch gefährliche Abfälle wie Farbreste, Baustellenabfälle und Sperrmüll neben den Containern. In den Behältern sieht es meist nicht besser aus. Trotz verstärkter Kontrollen ist es nicht gelungen, Verursacher für diese illegale Entsorgung und das damit verbundene unschöne Stadtbild unweit der Kreuzkirche zu ermitteln. Die gute Erreichbarkeit des Sammelplatzes mit Fahrzeugen unmittelbar an der vielbefahrenen Karlstraße hat sich scheinbar unter Müllsündern herumgesprochen.

Gelbe Tonne nur für Verpackungsmaterialien

Für die Entsorgung von Altpapier und Verkaufsverpackungen gibt es ein sogenanntes Holsystem. Das bedeutet, Behälter werden am jeweiligen Grundstück geleert. Öffentliche Sammelplätze für die blauen und gelben Behälter sind somit nicht zwingend notwendig. Deshalb lässt die Stadtverwaltung diese Behälter zum 30. September abziehen. Lediglich die Glassammelbehälter bleiben vor Ort, da für die Sammlung von Behälterglas nur ein Bringsystem vorgehalten wird, bei dem das Altglas zu den öffentlichen Standplätzen gebracht werden muss.

Das Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass in den gelben Tonnen nur gebrauchte Verpackungsmaterialen entsorgt werden dürfen. Alle anderen Kunststoffe, wie Wassereimer, Spielzeug oder Dämmmaterialen vom Bau gehören nicht dazu.

Für die Entsorgung von Sperrmüll stehen der Abholservice unter Telefon 0355 7508700 und die drei Wertstoffhöfe zur Verfügung. Gefährliche Abfälle können von den Cottbuserinnen und Cottbusern beim Schadstoffmobil und auf der Schadstoffsammelstelle in der Dissenchener Straße 50 abgegeben werden. Dabei entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Cottbuserinnen und Cottbuser.

Für die Entsorgung der Wertstoffe am eigenen Grundstück ist die Anmeldung möglich für Altpapier (blaue Tonne) über die Stadtverwaltung Cottbus, Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung unter Telefonnummer 0355 612 2753 sowie über den Kontakt abfallwirtschaft@cottbus.de und für Leichtverpackungen (gelbe Tonne) über die ALBA Lausitz GmbH unter der Telefonnummer 0355 7508 700.

Biotonne am besten jetzt bestellen

Zudem erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung auch viele Nachfragen zur Biotonne. Zum Beispiel diese Bemerkung: »Die Biotonne kommt ja erst 2020, da kann ich sie ja immer noch bestellen«. Wer allerdings bereits mit Beginn des nächsten Jahres die Vorzüge der eigenen Biotonne nutzen möchte, sollte sie bereits jetzt bestellen. Das hilft auch der ALBA als beauftragtem Entsorgungsunternehmen bei der Tourenplanung.

Die Verteilung der Tonnen beginnt Ende November, im Januar werden die Tonnen dann erstmals geleert. Auch im Winter gibt es Bioabfälle. Das sind beispielsweise neben den Küchenabfällen auch das Laub oder Heckenschnitt.Die Bestellung ist einfach: Genutzt werden kann das Online-Formular unter www.cottbus.de/biotonne. Wer das Internetformular zur Bestellung nutzt, bekommt aktuelle Infos zur Biotonne per E-Mail, wie z.B. das Datum der ersten Leerung.

 

Stadtverwaltung Cottbus

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Lizenzierungsunterlagen fristgerecht eingereicht

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in Neuss. Ein Dank geht an unseren Exklusiv-Partner Post Modern, der die Sendung persönlich in Empfang genommen hat! Die DEL2 hatte Anfang April die Lizenzierungsunterlagen für die neue Spielzeit angepasst und an die Clubs versendet. Die Standorte haben bis 24. Mai 2020 Zeit ihre Unterlagen ordnungs- und fristgemäß bei der Ligagesellschaft einzureichen. Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Der Tag der Abgabe der Lizenzierungsunterlagen ist stets ein wichtiges Datum. Im Zuge der Corona-Krise war das Fertigstellen der Unterlagen eine große Herausforderung für alle. Dank der Unterstützung unserer Partner konnten wir die Dokumente pünktlich abgeben und gehen davon aus, dass unsere Unterlagen den Vorgaben der Liga entsprechen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und unserem obersten Prinzip eine solide wirtschaftliche Grundbasis zu gewährleisten, haben wir nach intensiven Gesprächen von einer Einreichung der DEL-Lizenzunterlagen inklusive der Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro in diesem Jahr abgesehen. Wir halten an unserem Ziel in die DEL aufzusteigen weiter fest, aber in diesem Jahr gab es aufgrund der aktuellen Situation und anderen wirtschaftlichen Einflüssen zu viele Fragezeichen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in…

weiterlesen

Orangen kehren in den Zwinger zurück

Dresden. Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch coronabedingt nicht mit einem Fest in barocker Anmutung begleitet. Wie kamen die Orangen nach Dresden? 1710 hatte August der Starke einen genialen Einfall, um dem Dresdner Zwinger neuen Glanz zu verleihen. Vielleicht galt es ja damals auch als besonders schick, jedenfalls ließ der Kurfürst in jenem Jahr einige hundert italienische Orangenbäume  in den Zwinger liefern. Eine der schönsten Orangerien Deutschlands war damit begründet. Vor einigen Jahren griff die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH  die Idee einer Orangerie wieder auf. 2013 wurden 80  Bitterorangenbäume (Citrus aurantium) in der Baumschule in Ardea, südlich von Rom, gekauft, ein Jahr später kamen sie in Deutschland an. Die ersten drei Jahre verbrachten die Bäume zur Akklimatisierung im Barockgarten Großsedlich, 2017 kehrten sie erstmals in den Zwinger zurück. Von Mai bis September zieren sie nun hier das barocke Ensemble. Zur Finanzierung der neuen Orangerie wurden Baumpatenschaften ins Leben gerufen. Die ersten, vor fünf Jahren initiierten Patenschaften laufen nun aus, weshalb der Staatsbetrieb Schlösser, Burger und Gärten neue Baumpaten sucht.Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch…

weiterlesen