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Eine berufliche Zukunft trotz Depressionen

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In Maximilian-Elia Woithes Leben lief es bisher nicht immer glatt. Der gebürtige Gubener schwänzte die Schule, schmiss mehrere Ausbildungen und ein Studium hin. »Mir fällt es schwer, mich festzulegen«, sagt er. Seit der Pubertät leidet Maximilian-Elia Woithe an Depressionen. Begleiterscheinungen in seinen dunklen Phasen waren eben diese Unstetigkeit und vermehrter Cannabiskonsum. Mehrmals wurde er wegen seiner psychischen Probleme stationär behandelt.

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Inzwischen ist Maximilian-Elia Woithe gefestigt. Auch weil er in den letzten Monaten im SRH Beruflichen Trainingszentrum Cottbus eine neue berufliche Perspektive gefunden hat.

Menschen mit psychischen Erkrankungen bereiten sich hier auf den Einstieg oder die Rückkehr ins Arbeitsleben vor. Sie können sich entsprechend ihrer Wünsche und Fähigkeiten in den Bereichen Handwerk, Dienstleistung, Verwaltung und Gestaltung ausprobieren und anschließend ein Berufliches Training absolvieren. Psychosoziale Mitarbeiter und Berufliche Trainer begleiten sie dabei, sich für die Herausforderungen einer Ausbildung oder eines Berufes fit zu machen.

Maxiliman-Elia Woithe ist sehr kreativ und hat Freude an der künstlerischen Gestaltung. »Ich habe während meines Beruflichen Trainings erstmal ganz klassisch mit Pinsel und Papier gearbeitet und mich im Umgang mit gängigen Grafikprogrammen geübt«, sagt er. Seine Berufliche Trainerin im Bereich Gestaltung Susanne Günther erkannte schnell sein großes Talent für Grafik und sein Gespür für Formen und Farben. Deshalb betraute sie ihn mit einem aktuellen Projekt. »Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft der Stadt Cottbus veranstaltet einen Fachtag für psychische Gesundheit. Für diese Veranstaltung wünschte sich die Arbeitsgemeinschaft ein neues Logo und ein neues Corporate Design«, sagt sie.

Maximilian-Elia Woithe erstellte mehrere Entwürfe und traf schon mit dem ersten den Nerv der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft. »Er hat es mit einem schlichten Logo geschafft, eine klare Botschaft zu vermitteln, die man sofort versteht. Genau das macht einen guten Grafiker oder Mediengestalter aus«, sagt Susanne Günther.

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Das von Maximilian-Elia Woithe erstellte Logo und das Design werden nun im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit künftiger Fachtage genutzt. Die Entwürfe erscheinen in Programmheften, auf Flyern oder der Homepage. »Ich bin stolz, dass ich etwas geschaffen habe, was öffentlich wahrgenommen wird. Das positive Feedback motiviert mich sehr, eine Ausbildung in dieser Richtung anzugehen«, sagt der 28-Jährige. Noch bis zum Sommer wird Maxiliman-Elia Woithe im SRH Beruflichen Trainingszentrum Cottbus ein Berufliches Training absolvieren. Gerade erhielt er im Praktikum bei einem Medienunternehmen Einblicke im Bereich Webseitenerstellung, App-Entwicklung, Grafik und Video.

In Gesprächen mit einer Psychosozialen Mitarbeiterin im Beruflichen Trainingszentrum wird er weiterhin üben, mental stabil zu bleiben und seine Motivation auch in schwierigen Lebensphasen aufrechtzuerhalten. »Zu viele Baustellen sind für mich einfach nicht gut, das weiß ich inzwischen. Momentan geht es mir gut. Mein großes Ziel ist es, das Berufliche Training durchzuziehen und danach eine Ausbildung zu starten.«

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Kommentar von Madlen
Alles Gute für Herrn Woithe und vielen Dank für die wirksame Soziale Arbeit!