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Die Messe für das Handwerk

Cottbus. Am 25. und 26. Januar findet in den Messehallen zum 30. Mal die »HandWerker-Ausstellung« statt. Sie ist die größte Verkaufs- und Leistungsschau ihrer Art im Land Brandenburg.

285 Austeller bieten auf der »HandWerker« in der Messe Cottbus auf 10 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche einen umfangreichen Einblick in verschiedene handwerkliche Berufe. Bei zahlreichen Gewerken können die Besucher selbst Hand anlegen, sich ausprobieren und ihre Fähigkeiten testen. Maurer, Tischler, Schmiede sowie Textilhandwerker lassen sich gern über die Schulter schauen.

Handwerker präsentieren die traditionellen Stärken

Regionale Handwerksbetriebe der Zünfte und Gewerke, Klein- und Kunsthandwerker stellen ihre traditionellen Stärken vor und setzen auf persönliche Beratung. Der Mix aus Firmenpräsentation, Handwerkskunst, informativen Vorträgen, öffentlichen Prüfungen und Wettbewerben sowie ein buntes Rahmenprogramm werden wieder für regen Besucherzuspruch sorgen. Getreu dem Slogan der Kampagne »Digitalisierung ist aktuell, ersetzt aber keine Hände« will im dreißigsten Jahr der Handwerkermesse das Handwerk mit Vertrauen und Nachhaltigkeit werben und neben seinen Traditionen auch optimistisch in die Zukunft schauen.

So setzt vor allem der zeitgleich veranstaltete Holzbautag 4.0 auf neue und zukunftsfähige Produkte auf dem Holzmarkt. Diese reichen über neuartige Dachbegrünung bis hin zu Ersatzwerkstoffen für das Konstruktionsholz. Der Holzbautag soll eine wichtige Plattform für Handwerker und Planer sein, dem wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch dienen und somit zu einem der wichtigen Eckpfeiler des heutigen Strukturwandels, dem Lausitzer Holz, werden. Er soll einen Einblick in den Markt geben und eine Plattform für Diskussionen rund um das Thema ökonomisches und ökologisches Bauen schaffen und auch interessierten Endverbrauchern jederzeit offenstehen. Das Angebot im Bauhaupt- und Nebengewerk hält viele Neuerungen bereit, von der intelligenten Keller- und Garagenlüftung mit absoluter Feuchte-Sensor-Überwachung über Massivholztreppen aus faszinierenden Hölzern, wohngesunden Blockhäusern oder einer Lösung, die das Streichen von Holzfenstern überflüssig macht, bis hin zu Insellösungen der Energieerzeugung.

Auch wenn das Handwerk nach wie vor goldenen Boden hat, suchen die Kunden verstärkt wieder nach wahren Werten. Vor allem Unternehmen, die Haltung zeigen, verdienen sich das Vertrauen ihrer Kunden, weil sie wissen, dass Nachhaltigkeit uns alle betrifft, weil sie fair und verantwortlich mit Mensch und Natur umgehen und damit langfristig ihren eigenen Erfolg stützen. Dazu gehört auch die traditionelle Berufsausbildung an gut ausgebildeten Handwerkern, die idealerweise bis zum Meister führt. Und so vergleichen sich in den traditionellen Wettbewerben und Prüfungen vor allem die besten Bäcker und Fleischer mit ihren Produkten auf der »HandWerker«-Messe.

Zur »HandWerker« zählt aber auch das Klein- und Kunsthandwerk. Hochwertige Aquarellkunst, das Uhrmacher- und Gravurhandwerk, das Schleifen von Messern und Scheren, die Lampenschirmrestauration, das Korbflechten sowie ein mobiler Glasbrennofen zur Bearbeitung von Glas und Metall sind nur einige interessante Dinge aus diesem Bereich.

INFO: Die »HandWerker« wird am 25. und 26. in der Messe Cottbus von 10 bis 18 Uhr veranstaltet.Der Eintritt kostet 6 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Familien. An beiden Tagen verkehrt in Cottbus ein Shuttle-Bus zur Messe im 30-Minuten-Takt.

 

 

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Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm

Pirna. Dieser fesche, stachlige Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm - das machte selbst Bobpilot Francesco Friedrich sprachlos: An Marianne Thiel (61) aus Pirna-Copitz kommt eben wirklich niemand vorbei. Wenn es zum Fasching um kreative Ideen geht, sich zu verkleiden, lässt sie andere mit ihren Einfällen immer wieder blass aussehen und bietet was Extravagantes fürs ins Auge. Beim Faschingstanz am Rosenmontag im Copitzer Brauhaus "Zum Gießer" stach die Köchin vom Katholischen Kinderhaus erneut aus dem feierlustigen Faschingsgängern hervor. Brauhaus-Chefin Sigrid Schmees (82) körnte die dafür - zum wiederholten Male. Marianne Thiel fällt zu jedem Fasching etwas Neues ein - nichts von der Stange, alles selbst gemacht und jedes Mal ein Unikat. "Zum Karneval ein brauche ich einfach ein eigenes Kostüm", sagt sie. Der Kaktus entstand innerhalb von 14 Tagen, erzählt sie. Wie immer hat sie alles selber zusammengeschneidert. Und die Ideen dafür scheinen ihr nicht auszugehen. Diesmal staunte nicht nur das Publikum, sondern insbesondere Bob-Olympia-Sieger und -Weltmeister Francesco Friedrich (29). Auf seiner Stippvisite im Brauhaus gratulierte sie ihm zum sechsten WM-Titel im Zweierbob und er ihr zum besten Kostüm. Friedrich hatte sich zum Rosenmontagstanz von Brauhaus-Chef und Sponsor Dieter Schmees (84) sowie Kreissportbund-Geschäftsführer Dietmar Wagner (63) nicht lange betteln lassen. Kurz bei seiner Familie zuhause schaute er für wenige Minuten bei dem bunten Treiben vorbei und stand auch für ein Selfie mit Marianne zur Verfügung. Genauso Francesco Friedrich als Bob-Dominator verblüfft, läuft mittlerweile Marianne Thiel im Rennen um das beste Kostüm allen den Rang ab. "Ich gehe mindestens schon zehn Jahre am Rosenmontag zum Faschingstanz ins Brauhaus." Immer wieder versetzt sie ins Staunen. "Das ist mir beinahe schon selbst peinlich, aber es macht Spaß." Im Vorjahr kam sie als mit Christschmuck behangener Weihnachtsbaum. Davor zeigte sie sich schon als Lego-Baustein, als Hohnsteiner Kasper oder Micky Maus - gemeinsam mit ihrem Mann Rudi (63) "Max und Moritz", sowie Igel-Ehepaar sowie Kartoffeln. "Ich habe schon einen guten Einfall für nächstes Jahr..." Die beiden Thieles hatte zum ersten Mal ganz spontan ihr Sohn Andreas Thiel beim Rosenmontagsfasching begleitet. Der 33-jährige Tischler und Bauhofmitarbeiter aus Copitz mimte Ilka Bessins Kunstfigur Cindy aus Marzahn. Von der Statur her, der pinkfarbenen Kleidung saß auch die Frisur (Perücke) perfekt. Gastwirtin Sigrid Schmees prämierte ihn (Andreas Thiel) mit dem zweiten Preis. Einen Sonderpreis gab es für Mandy Rätsch (34) aus Pirna-Südvorstadt. Sie überzeugte mit ihrem "Sexappeal" als Meerjungfrau. Einen tollen Rosenmontagstanz erlebte das Copitzer Brauhaus "Zum Gießer". Als das wohl einzige Lokal weit und breit herrschte am Rosenmontag im Restaurant ein Faschingstreiben, wie es eigentlich nur in den Karnevalshochburgen des Rheinlandes üblich ist. Die Gäste werden von Diskjockey Mario Eichler unterhalten. Für tänzerische Überraschungen sorgten die "Stolpener Basalt-Tänzerinnen", die bei zwei Shows bejubelt worden. Daniel Förster Dieser fesche, stachlige Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm - das machte selbst Bobpilot Francesco Friedrich sprachlos: An Marianne Thiel (61) aus Pirna-Copitz kommt eben wirklich niemand vorbei. Wenn es zum Fasching um kreative Ideen geht,…

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Karneval in Bad Schandau

Bad Schandau. In der 65. Faschingssaison vom Karnevalsclub Bad Schandau hat die neue Generation das Zepter in Sachen Prinzenpaar übernommen. Wie die Zeit vergeht: Vor 15 Jahren – zum 50. Jubiläum - regierte Bad Schandaus Dachdeckermeister Maik Bredner (Inhaber und Geschäftsführer der Dachdeckerfirma Bredner GmbH, gegründet 1871) den Hofstaat und das närrische Volk in der fünften Jahreszeit - an seiner Seite damals wie heute Ehefrau Berit. Maik I. (mittlerweile 51) und Berit I. (mittlerweile 52) und die Karnevalisten feierten unter dem Motto: „50 Jahre Karneval mit Frohsinn, ohne Rast, kommt alle zur Revue in den neuen Sportpalast“. Anfang Februar 2005, vor 15 Jahren, wurde nach einem halben Jahr Umbau gerade der Saal der Kulturstätte „Am Stadtpark“ fertig gestellt und zum Fasching neu eingeweiht. 2011 war mit Tochter Sarah (32) wieder jemand aus der Unternehmer-Familie Bredner Teil des Prinzenpaares. Prinzessin Sarah begleitete Maik II. als Oberhaupt der Narren im Karneval.  In diesem Jahr ist Paul, der Sohn von Berit und Maik der Karnevalsprinz. Der 25-Jährige arbeitet im elterlichen Betrieb und hat 2018 seinen Meister im Dachdeckerberuf gemacht. Erst im vergangenen Juli hat er seine Justine (28) geheiratet. Peu à peu übernimmt nun auch Aufgaben in der Geschäftsführung. Denn perspektivisch soll er die elterliche Firma in nächster Generation weiterführen. Was künftige närrische Hoheiten der Familie im Karneval betrifft, können die Eltern nunmehr nur noch auf die Enkel zählen… Daniel FörsterIn der 65. Faschingssaison vom Karnevalsclub Bad Schandau hat die neue Generation das Zepter in Sachen Prinzenpaar übernommen. Wie die Zeit vergeht: Vor 15 Jahren – zum 50. Jubiläum - regierte Bad Schandaus Dachdeckermeister Maik Bredner (Inhaber und…

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