sst

Das unmögliche Theater (2)

Cottbus. Es geht weiter mit dem Serienprojekt „Das unmögliche Theater“ am Staatstheater Cottbus. Eine offene Probe des zweiten Teils gibt es am Samstag, 4. Januar, 11 Uhr bis 12 Uhr, in der Kammerbühne, Wernerstraße 60.

Den zweiten Teil, eine Bühnenadaption der chinesischen Erzählung „Tagebuch eines Verrückten“ von Lu Xun, inszeniert Marian Joel Küster.

Der vermeintlich unter paranoiden Anfällen leidende Protagonist hält in 13 Tagebucheinträgen seinen Wahn fest. Um ihn häufen sich die Anzeichen, dass seine Mitmenschen Menschen fressen. Auch zwischen den Zeilen der konfuzianischen Lehren ist deutlich die Aufforderung zu lesen: Menschen fressen! Diese Horrorvorstellung wird immer bedrohlicher als er feststellen muss, dass sogar sein eigener Bruder Teil der Verschwörung ist. Aber es ist doch nicht richtig Menschen zu fressen! Wie viel Leichtigkeit und Freiheit würde es für alle bedeuten, wenn die Menschheit einfach damit aufhören könnte. Er muss den Bekehrungsversuch wagen.

Schräg und humorvoll, mit Spiellust und Experimentierfreude wird in der Inszenierung Unmögliches greifbar: Die Überwindung des Todes, der Sieg über die Angst, die perfekte Konsistenz von Kartoffelbrei.

• Offene Probe: 4. Januar, 11 Uhr, Kammerbühne Cottbus, Wernerstraße 60
• Premiere: Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr, Kammerbühne Cottbus, Wernerstraße 60

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.