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Baumpaten begrünen Altmarkt

Cottbus. Pünktlich um 8 Uhr haben sich am letzten Samstag im September 22 Familien auf dem Cottbuser Altmarkt eingefunden, um insgesamt 16 Kübel mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen.

Mit kleinen Schaufeln und viel Energie setzten die ein- bis sechsjährigen Kinder u.a. Kübelkirschen, Ginkgos und Zwergblutpflaumen in neue Pflanzenkübel. Mit dieser Pflanzaktion starteten Kinder, Eltern, Fachkräfte und Unternehmen in ihre »Kübel-Patenschaften«.

Stephan Böttcher, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Natur, dankte im Namen der Stadt Cottbus allen Anwesenden dafür, dass Kinder und Erwachsene mit diesen Kooperationen gemeinsam Verantwortung für ein grünes Cottbus übernehmen und sich für das Gemeinwohl in der Stadt einsetzen möchten.

Das Projekt wird gefördert aus Lottomitteln des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg im Rahmen der Kleinprojekteförderung »Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21«.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt unter Mitwirkung von Kinder, Eltern, Fachkräften des FRÖBEL-Kindergarten Spürnasen, Mitarbeiter*innen der teilnehmenden Unternehmen und der Ämter der Stadt Cottbus. Fachkundig unterstützt wird das Projekt durch die hiesigen Baumschulen und das OBI-Gartencenter in Cottbus bei Fragen rund um die Art der Pflanzen und Pflanzeigenschaften und Erde.

Mit der Initiative »Kind & Kübel« startet der FRÖBEL-Kindergarten Spürnasen ein weiteres lebendiges Umweltprojekt, um Kindern mit Blick auf eine klimafreundliche Zukunft durch entdeckendes Lernen und durch das Vorbild von Erwachsenen gesellschaftliches und umweltgerechtes Handeln sowie Wertschätzung für die Umwelt und Natur zu vermitteln. »Ich freue mich sehr, dass wir endlich den Wunsch unserer Kinder umsetzen können, mehr Bäume in unserer Stadt zu pflanzen«, sagt Marina Brunzendorf, Erzieherin des FRÖBEL-Kindergartens »Spürnasen« und Initiatorin des Projektes »Kind und Kübel – mehr Grün statt Stein«.

Der FRÖBEL-Kindergarten »Spürnasen« im Cottbuser Stadtteil Dissenchen arbeitet schon seit vielen Jahren im Schwerpunkt nachhaltige Bildung. Dabei fiel Kindern schon im vergangenen Jahr auf, wie viel Beton es in manchen Teilen der Stadt gibt. Schnell entstand die Idee, dass Kinder, Eltern und Erzieher*innen zusammen mit Cottbuser Unternehmen die Altstadt attraktiver, grüner und klimafreundlicher gestalten.

Mit diesem und acht weiteren Projekten beteiligt sich der Kindergarten am 30. Kinder und Jugendumweltwettbewerb im Rahmen der Cottbusser Umweltwoche, die im nächsten Jahr unter dem Motto »Mein noch grüneres Cottbus in 30 Jahren!« stattfindet.

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Allgemeinverfügung im Landkreis

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das Landratsamt verpflichtet Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen 50 Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner überschreiten. Der Inzidenzwert liegt aktuell im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über dieser Schwelle. Aus diesem Grund erlässt der Landkreis eine neue Allgemeinverfügung. Die neue Allgemeinverfügung des Landkreises basiert in ihrem Regelungsinhalt auf der überarbeiteten Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen. Insofern war es angezeigt, zunächst das  Vorgehen des Freistaates Sachsen abzuwarten, um ein weitestgehend einheitliches Vorgehen zu gewährleisten. Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Landratsamtes veröffentlicht. Bitte entnehmen Sie dieser die konkreten Regelungsinhalte. Die Allgemeinverfügung beinhaltet u. a. folgende Regelungsinhalte: Tragepflicht einer Mund-Nasenbedeckung in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr.Pflicht zur Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung in bestimmten Einrichtungen.Vorgaben zur maximalen Personenanzahl bei privaten und öffentlichen Zusammenkünften, Veranstaltungen und Feierlichkeiten. Für das kommende Wochenende wurde dabei eine Übergangsregelung ermöglicht.Schank- und Speisewirtschaften sind von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages zu schließen.Die Abgabe von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken ist im Zeitraum von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages untersagt. Dies gilt für alle Einrichtungen, insbesondere Schank- und Speisewirtschafen, Gastronomie, Einrichtungen des Einzelhandels und Tankstellen.Vorgaben zur Durchführung von Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen.Vorgaben zum Besuch von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (u. a. Alten und Pflegeheime, Krankenhäuser) aus privaten Gründen.Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das Landratsamt verpflichtet Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen 50 Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner überschreiten. Der Inzidenzwert liegt aktuell im Landkreis…

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