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Schaukel als Weihnachtswunsch

Südbrandenburg. Das Kinderhaus »Pusteblume« in Burg/Spreewald - ein Herzens­projekt der Südbrandenburger Johanniter - wächst in die Höhe. Der Bau geht gut voran. Trotzdem ist weiterhin Unterstützung nötig. BB Radio und WochenKurier starten jetzt gemeinsam eine neue Hilfsaktion.

Izabela Debska-Rosemeier aus der Marketingabteilung der Südbrandenburger Johanniter erklärt: »Mit Unterstützung von BB RADIO und WochenKurier möchten wir im Rahmen der Aktion ›Lausitz hilft‹ eine Inte­grationsschaukel auf dem künftigen Spielplatz des Kinderhauses ›Pusteblume‹ errichten. Diese Schaukel besteht aus drei Teilen: einer klassischen Schaukel, einem Vogelnest und einer Rollstuhlschaukel. Der Rollstuhl wird dabei auf eine Plattform gefahren und diese schaukelt dann mit dem Rollstuhl. Mit solch einer Spielgerätekombination ist es möglich, dass gesunde und motorisch eingeschränkte Kinder gleichzeitig Spaß haben.«

Herzen der Menschen öffnen

Wie Izabela Debska-Rosemeier informiert, kostet die Integrationsschaukel 11 000 Euro, da eine Standardlösung für schwerkranke Kinder einfach nicht möglich ist. Damit sie finanziert werden kann, sind die Johanniter - wie auch beim Bau des Kinderhauses - auf Spenden angewiesen. »Wir wünschen uns, dass wir gerade in der Vorweihnachtszeit die Herzen und Geldbeutel der Menschen öffnen können«, erzählt Markus Roder, aus dem BB RADIO-Lokalstudio Niederlausitz und dem Elsterland. »Deshalb: Jeder Euro zählt, packen wir es gemeinsam an! Vielleicht könnte das geplante persönliche Weihnachtsgeschenk ja einmal etwas bescheidener ausfallen oder zugunsten dieser besonderen Kinder, die keine Lobby haben, einfach wegfallen. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn es im ›Weihnachtssack‹ richtig klimpert.«

BB RADIO berichtet sonntags

BB RADIO ist dabei der »Kommunikations-Multiplikator«. Wie Markus Roder informiert, sind vielfältige Beiträge rund um das Kinderhaus »Pusteblume« geplant. »Wir geben diesem Thema seit Anfang Dezember eine Plattform, denn es soll möglichst viele Menschen in der Region erreichen, berühren und zum Spenden aktivieren. Firmen, Einzelhändler, Schulen, Gymnasien und viele mehr engagieren sich seit Jahren für das Haus und setzen sich mit viel Empathie für die lebensbedrohlich erkrankten Kinder ein. Darüber wollen wir sonntags zwischen 9 Uhr und 12 Uhr auf der 107.2 MHz berichten. Wir werden uns mit betroffenen Eltern als auch Unterstützern unterhalten und selbstverständlich auch mit einer Spende beteiligen.« So sei demnächst ein Gespräch mit Projektleiter Roland Hauke vom Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Südbrandenburg geplant, der über den Baufortschritt erzählen werde, welche Hürden genommen wurden und warum beispielsweise so eine Integrationsschaukel wichtig ist.

Danke für die große Unterstützung

Andreas Berger-Winkler, Regionalvorstand der Südbrandenburger Johanniter, hofft auf viele Unterstützer und darauf, dass bis zur Kinderhaus-Eröffnung am 1. Mai 2020 der Traum einer Integrationsschaukel Wirklichkeit wurde. Für die bisherige große Unterstützung aus der Bevölkerung und aus der Wirtschaft für das Kinderhaus-Projekt ist er unendlich dankbar: »Wir sind für jeden bis dato gespendeten Cent dankbar. Wenn man bedenkt, dass wir dieses Projekt ohne staatliche finanzielle Unterstützung umsetzen, ist dies ein großer Erfolg.«

Fokus auf Außenbereich

Wie Andreas Berger-Winkler berichtet, ist der Rohbau für das Kinderhaus »Pusteblume« bereits abgeschlossen und der umfangreiche Innenausbau gestartet. »Im ersten Gebäudeteil sind bereits die Malerarbeiten gestartet. Heizung-Lüftung-Sanitär- sowie die Elektroarbeiten sind bereits fortgeschritten. Im Dezember starteten jetzt die Arbeiten im Außenbereich. Hier sind wir jedoch etwas vom Verlauf der Wintermonate abhängig«, sagt Berger-Winkler.

Die inhaltliche Konzeption sei bereits frühzeitig in Zusammenarbeit Planungsbüro und Johanniter festgelegt worden. »Es soll ein Ort der Erholung, des ›Kraft Schöpfens‹ und des Lebens werden«, fasst Andreas Berger-Winkler zusammen.

Kein typisches Hospiz

Das Kinderhauses »Pusteblume« in Burg sei nicht einfach nur ein Kinderhospiz: »Wir vereinen dieses mit einer Wohngruppe für Kinder, die eine intensivpflegerische Versorgung benötigen. Das bedeutet, wir geben auch den Kindern und Jugendlichen einen Platz, die zwar aufgrund ihrer Krankheit nicht lebensverkürzend erkrankt sind aber dennoch so viel Hilfe benötigen, dass die Eltern die Pflege nicht mehr in ihrer Häuslichkeit bewältigen können.«

Laut Berger-Winkler handelt es sich bei ihrem Kinderhospiz nicht um das typische Hospiz, das man mit dem Wort assoziiert. »Anders als bei Erwachsenen steht den Kindern und Jugendlichen bereits ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung der Anspruch auf 28 Tage Entlastungsaufenthalt zu«, erzählt er.

Spendensteine für eine Klinkermauer

Wie Andreas Berger-Winkler berichtet, ist jeder Euro als Unterstützung für das Projekt wichtig. »Diejenigen, die gerne eine etwas höhere Summe dem Projekt beisteuern wünschen, können ihre persönliche Inschrift in einem Klinkenstein verewigen. Wir bieten drei verschiedene Größen des Spendensteins an: für 500 Euro, 1000 Euro und 5000 Euro. Im Eingangsbereich des Kinderhauses wird eine Klinkermauer errichtet, in die die Spendensteine integriert werden.«

Die Aktion der »Spendensteine« werde gut angenommen. »Wir sind sehr zufrieden. Bislang wurden 49 Spendensteine erworben«, sagt Andreas Berger-Winkler.

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