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Lausitz ist künftig „HyStarter Wasserstoffregion“

Südbrandenburg. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH hat gemeinsam mit der IHK und dem Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz den Zuschlag für das Projekt „HyStarter Wasserstoffregion Lausitz“ vom Bundesverkehrsministerium erhalten. Zahlreiche Initiativen werden damit gewürdigt und Akteure vereint, teilt die Industrie- und Handelskammer Cottbus mit.

„Das Thema Wasserstoff hat das Potenzial, eines der wichtigsten technologischen Aushängeschilder der Lausitz zu werden. Die Herstellung von Wasserstoff aus grünem Strom durch Wind und Sonne, der Einsatz von Wasserstoff als umweltfreundlicher Treibstoff für Busse, Autos, Lastwagen und Flugzeuge bis hin zur Komponentenproduktion für die Wasserstoff-Brennstoffzellenfertigung – all das soll künftig in der Lausitz eine wichtige Rolle spielen“, so Jens Krause, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus und Sprecher des Wirtschaftsverkehrsnetzwerkes Lausitz.

Regionales Engagement gewürdigt

 Das Bundesverkehrsministerium unterstützt im Rahmen von HyStarter die Bildung eines „Wasserstoffnetzwerks Lausitz“ ebenso wie die Erstellung der Konzeption für eine „integrierte Wasserstoffwirtschaft Lausitz“.

Norman Müller, Leiter Technologie- und Projektmanagement der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, empfindet es als Würdigung des bisherigen länderübergreifenden regionalen Engagements zum Thema Wasserstoff, dass sich die Lausitz als eine von 8 Regionen gegenüber 138 Interessensbekundungen durchsetzen konnte.

„Wir sind seit Jahren in der Region am Wasserstoffthema dran. Die wissenschaftliche Kompetenz wird stetig weiter ausgebaut und unternehmerische Ansätze mehren sich in der Lausitz. Zuletzt sorgte SIEMENS für Aufsehen mit der Ankündigung zur Realisierung eines Innovations-Campus und der Kooperation mit Fraunhofer für den gemeinsamen Aufbau eines Labors für Wasserstoff-Forschung. Das Projekt HyStarter ergänzt zudem optimal unsere zurzeit laufende Potenzialanalyse für Wasserstoff in der Wirtschaftsregion Lausitz“, erklärt Norman Müller.

Das diesen Sommer gegründete Cottbuser Wasserstoffnetzwerk „durcHatmen“ flankiert die Aktivitäten des HyStarter-Programms und bezieht weitere lokale mittelständische Unternehmen in der Lausitz zum Thema Wasserstoff mit ein.

(PM/Industrie- und Handelskammer Cottbus)

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Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

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