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Tragischer Unfall in Pirna

Pirna. 14-jähriges Mädchen auf der B 172 schwer verletzt

Ein 14 Jahre altes Mädchen ist am 1. November  auf der Bundesstraße B172 in der Pirnaer Innenstadt bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Das aus der Region Bad Schandau stammende Kind war gegen 18.20 Uhr im Dunkeln und bei strömendem Regen auf der Königsteiner Straße in Höhe des VW Audi Autohauses an einer Querungshilfe vom Fußweg auf die Fahrbahn gelaufen, um auf die andere Straßenseite in Höhe des „Hunde NETTO“  zu gelangen.

An der Übergangsstelle zwischen der Warteschlange von mehreren verkehrsbedingt an der Ampel der „Volkshaus“-Kreuzung haltenden Pkw auf der rechten Fahrspur hindurch, hatte sie aus ungeklärter Ursache den ebenfalls von links kommenden, jedoch mit Blaulicht und Martinshorn fahrenden Rettungswagen (ASB) auf der zweiten Fahrspur übersehen.

Der Fahrer des Mercedes Sprinter, ein 26 Jahre alter Notfallsanitäter, konnte das Fahrzeug auf dem nassen Asphalt erst nach reichlichen 25 Metern zum Stillstand bringen. In der gleichen Entfernung vom Rettungswagen (ASB), wurde das Mädchen von dem Fahrzeug erfasst, und in der Folge offenbar meterweit weg geschleudert. Die 14-Jährige wurde sofort nach dem Zusammenprall durch die Rettungskräfte des Unglücks-RTW - dem 26-jährigen RTW-Fahrer und Notfallsanitäter sowie seinen Kollegen - medizinisch versorgt und später durch einen anderen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Der ältere Notfall-Patient aus dem verunglückten Rettungswagen (ASB), der während der Fahrt von Pirna-Zatzschke ins Krankenhaus im Fond von einem zweiten Notfallsanitäter betreut wurde, wurde in einen weiteren zusätzlich hinzugerufenen Rettungswagen (DRK) umgeladen und ebenfalls in das Klinikum Pirna gebracht.  

Die Polizei schätzt den Sachschaden am Unglücks-Rettungswagen auf etwa 7.000 Euro. Auch ein in der Warteschlange befindlicher Pkw Ford wurde beschädigt. Die beiden Fahrspuren der B 172 in Richtung Sächsische Schweiz waren wegen dem Unfall für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde innerorts umgeleitet. (caw/df)

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Krone Bautzen: Förderverein kündigt Vertrag

Bautzen. Der Krone-Förderverein hat den bestehenden Mietvertrag zum Jahresende gekündigt. Das bestätigt auch die Geschäftsführerin der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft (BWB) Kirsten Schönherr auf Nachfrage, die für die Immobilie in der Verantwortung steht. Utta Winzer vom Krone-Förderverein begründet die Entscheidung dahingehend, »dass die gesamte Organisation sehr umfangreich für einen ehrenamtlichen Verein auf Dauer ist.« Außerdem stehe die große Kostenfrage im Raum. »20.000 Euro hängen in der Luft, für die der Verein gehaftet hätte. Aus diesem Grund haben wir die Notbremse gezogen«, so Utta Winzer weiter. Gemeint sind die Mietkosten in Höhe von 70.000 Euro. Die Stadt würde einen Zuschuss von 50.000 Euro geben, die restlichen 20.000 Euro müssten vom Verein erwirtschaftet werden. In Zeiten von Corona kein leichtes Unterfangen. Verein bleibt Krone weiter erhalten Für den Verein geht es dennoch weiter. Die 20 Mitglieder werden sich auch weiterhin mit der Belebung der Krone beschäftigen. Zumal die Betreibung durch den Förderverein nur eine Übergangslösung gewesen wäre. Wunschlösung ist eine Tochtergesellschaft, die die Betreibung der Krone übernimmt. Der Förderverein würde als Vermittler zwischen Betreiber und den interessierten Personen agieren. Denn viele Bürger haben dem Krone-Förderverein Anregungen und Pläne mitgeteilt, die mit dem künftigen Betreiber abgesprochen werden können. Veranstaltungen finden statt Bis zum Jahresende werden Veranstaltungen wie die Jugendweihe, ein Benefizkonzert sowie die Demokratiekonferenz stattfinden.Der Krone-Förderverein hat den bestehenden Mietvertrag zum Jahresende gekündigt. Das bestätigt auch die Geschäftsführerin der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft (BWB) Kirsten Schönherr auf Nachfrage, die für die Immobilie in der Verantwortung steht. …

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Startschuss für umweltfreundliches Kraftwerk

Bautzen. Für 10 Millionen Euro baut die ENSO auf dem Grundstück der Energie- und Wasserwerke (EWB) an der Thomas-Müntzer Straße ein Blockheizkraftwerk. Künftig kann das neue Kraftwerk über 10.000 Haushalte mit Strom und 2500 Haushalte mit Wärme versorgen. Die Anlage spart dabei jährlich 4100 Tonnen CO2 ein. 80 Prozent des Wärmebedarfs können gedeckt werden Die Kraft kommt von zwei Modulen – Motor und Generator -  die eine Leistung von 3,36 Megawatt elektrisch sowie 3,6 Megawatt thermisch pro Modul erzeugen kann. Das Blockheizkraftwerk ist besonders umweltfreundlich, weil es Wärme und Strom nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung effizient nutzt. 80 Prozent des Wärmebedarfes können in Verbindung mit der bestehenden EWB Anlage gedeckt werden. Das unterstreicht die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der ENSO und der Energie- und Wasserwerken Bautzen. Die Planer rechnen mit der Inbetriebnahme der Anlage im Sommer 2021. Bauherren profitieren vom neuen Kraftwerk Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz müssen Bauherren einen Teil der Wärme über Regenerative Energien oder aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage beziehen. Die neue Anlage der ENSO erfüllt diese Erwartungen und kommt den Eigentümern entgegen. Das Blockheizkraftwerk arbeitet vollautomatisch. Lediglich zwei Mitarbeiter werden für Wartungsarbeiten temporär an der Anlage vor Ort sein. Bürgermeister Dr. Robert Böhmer ließ sich beim Baustart mit den beiden Geschäftsführern der EWB, Kai Kaufmann und Andrea Ohm, die komplexe Anlage von ENSO Verantwortlichen erklären. Für 10 Millionen Euro baut die ENSO auf dem Grundstück der Energie- und Wasserwerke (EWB) an der Thomas-Müntzer Straße ein Blockheizkraftwerk. Künftig kann das neue Kraftwerk über 10.000 Haushalte mit Strom und 2500 Haushalte mit Wärme versorgen. Die…

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