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Tief "Eberhard" wütete in Pirna

Das Sturmtief "Eberhard" wütete am späten Sonntagabend in Pirna und der Region und fegte mit teils orkanartigen, stürmischen Böen über das Land. Durch den Sturm waren auf der Dohnaischen Straße Ziegel von dem Dach des derzeit leerstehenden, ungenutzten Wohn-Eckhauses auf die Fahrbahn gestürzt. Die herabfallenden Dachziegel hatten einen Mercedes Transporter teils schwer beschädigt. Noch in der Nacht hatte die Polizei die Straße samt Stellflächen gesperrt.

In einem Grundstück auf der Lohmener Straße in Copitz war ein Baum umgestürzt und auf den Fußweg und die Fahrbahn gefallen. Der Baum hatte die Grundstücksumzäunung zerstört und den Straßenverkehr behindert. Die Feuerwehr zersägte den Nadelriesen.

An der Rudolf-Breitscheid-Straße hatte der Sturm eine Blaufichte entwurzelt. Sie krachte auf einen am Straßenrand abgestellten Mitsubishi. Außerdem wurde ein in unmittelbarer Nähe abgestellter Opel Vectra und ein Opel Astra in Mitleidenschaft gezogen.

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Eggerts Ostwind – Wer hat die Wahl?

Sachsen. Am Sonntag haben wir, wie uns im Wahlkampf zuweilen versichert wird, die Wahl. Wer sich die Briefwahlunterlagen hat schicken lassen, kann das zumindest im Prinzip bestätigen. Wo kommunale Vertretungen zu bestimmen sind, ist der einschlägige Wahlzettel noch einigermaßen übersichtlich (auf meinem standen Vertreter von drei Parteien, vier örtlichen Bündnissen, dazu drei Einzelkandidaten). Der Wahlzettel fürs Europaparlament dagegen erreicht die Höhenmaße von anderthalb Zeitungsseiten. Also bitte: Nehmen Sie sich viel Zeit für den Besuch des Wahllokals. Wobei wir von denjenigen, die auf diesem Wahlzettel verzeichnet sind, nur wissen, dass sie, genügend Stimmen vorausgesetzt, ins Europaparlament einziehen. Ob einer oder eine davon später Chef oder Chefin der europäischen Kommission wird, wissen wir nicht. Manfred Weber, von dem uns die Deutschland-Union beispielsweise versichert, er habe beste Chancen, dies zu werden, ist das selbst dann noch nicht, wenn Europas Konservative als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgehen. Denn: Seine tatsächlichen Wähler sind die Regierungs-Chefs der EU-Staaten. Und die halten an ihrem Privileg fest, den Kommissionspräsidenten zu bestimmen. Soweit zum Thema: Wir haben die Wahl. Gastkommentar von Hans EggertAm Sonntag haben wir, wie uns im Wahlkampf zuweilen versichert wird, die Wahl. Wer sich die Briefwahlunterlagen hat schicken lassen, kann das zumindest im Prinzip bestätigen. Wo kommunale Vertretungen zu bestimmen sind, ist der einschlägige…

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